Vernissage zur Rohingya-Fotoausstellung “Wie Wasser auf einem Taro-Blatt"
In der Rohingya-Kultur beschreibt das Sprichwort Hoñsu Fathar Faaní („Wie Wasser, das von einem Taro-Blatt abperlt“) die schmerzhafte Erfahrung der Staatenlosigkeit: zu existieren ohne Anerkennung – umherzuwandeln, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Zur Eröffnung der Fotoausstellung laden wir zu einer kurzen Führung mit Erfahrungsberichten ein. Dabei erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Inhalte und Hintergründe der Fotos und unserer Arbeit mit den Rohingya. Anschließend gibt es Raum für Austausch und Gespräche.
Die Fotoausstellung zeigt Arbeiten des Rohingya-Fotografen Sahat Zia Hero und des australischen Fotografen Victor Caringal. Entstanden sind die Bilder in Zusammenarbeit mit Rohingya-Künstler*innen und Jugendlichen in Cox’s Bazar in Bangladesch – wo das größte Camp für Geflüchtete weltweit liegt – sowie mit Künstler*innen aus Sydney. Sie erzählen von Alltag, Vertreibung und Würde und von einer Kultur, die trotz Verfolgung weitergetragen wird.
Die Fotoausstellung wird im Rahmen der Freiluftausstellung “Ärzte ohne Grenzen hautnah” vom 19. Juni bis 29. Juni gezeigt. Die Freiluftausstellung gibt einen praxisnahen Einblick in die humanitäre Arbeit von Ärzte ohne Grenzen und zeigt, wie in Krisen- und Katastrophengebieten medizinische Hilfe organisiert und umgesetzt wird. Hier mehr erfahren.
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