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Ein Virus verändert die Welt: Covid-19

In weltweit mehr als 60 Ländern sind wir gegen die Covid-19-Pandemie im Einsatz.
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Meine Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation den Covid-19-Ausbruch zur Pandemie. Seitdem leben Menschen weltweit wirtschaftlich, sozial und medizinisch in einer Ausnahmesituation. Überall sind Gesundheitssysteme und medizinisches Personal an ihre Belastungsgrenzen geraten. In mehr als 250 Projekten und 63 Ländern weltweit ist Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gegen die Pandemie und für die Gesundheit der Menschen. Wir helfen zum Beispiel in Indien, dem Südsudan, in Brasilien und in Syrien.

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"Einige der fortschrittlichsten Systeme der Welt werden von der Pandemie überwältigt. Internationale Solidarität und die Einbeziehung der Bevölkerung werden der Schlüssel zur Bekämpfung dieser Pandemie sein."

Dr. Christos Christou

Wir unterstützen...

...lokale Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen bei der Identifizierung, Isolierung und Behandlung von Covid-19-Patient*innen. Zudem schulen wir das Personal.

Wir kümmern...

...uns um besonders von Covid-19 gefährdete Menschen, die beispielsweise chronisch erkrankt sind, kein Obdach mehr haben oder aus ihren Heimatländern flüchten mussten.

Wir helfen...

...weltweit dabei, die allgemeine Gesundheitsversorgung trotz der Covid-19-Pandemie aufrechtzuerhalten und eine medizinische Grundversorgung zu gewährleisten.

Covid-19 trifft Schutzbedürftige am härtesten

Insbesondere Menschen, die bereits zuvor schutzbedürftig oder besonders verletzlich waren, leiden unter den Folgen der Pandemie. Unsere Mitarbeiter*innen sehen zum Beispiel wie Geflüchtete weltweit in Gesundheitseinrichtungen abgewiesen oder unter menschenunwürdigen Bedingungen isoliert werden, aus Angst vor der Ansteckung mit Covid-19.

In unseren Programmen weltweit beobachten wir zudem, dass vielen Frauen essentielle Gesundheitsdienste wie beispielsweise wichtige Vorsorgeuntersuchungen oder Beratungen zur Familienplanung nicht mehr zur Verfügung stehen. Gleichzeitig erhalten chronisch erkrankte Menschen ihre Medikamente nicht, weil Einrichtungen geschlossen oder Lieferketten unterbrochen sind. 

In Krisengebieten wie dem Jemen widerum sind die Menschen nach dem jahrelangen Krieg in schlechter gesundheitlicher Verfassung. Viele Gesundheitseinrichtungen sind zerstört, es mangelt an Personal und Covid-19-Patient*innen erreichen medizinische Einrichtungen meist erst, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist.

Unsere Hilfe weltweit

Im Einsatz gegen die Covid-19-Pandemie steht Ärzte ohne Grenzen Menschen in 63 Ländern zur Seite. Wir unterstützen Krankenhäuser und Kliniken mit medizinischem Personal, schicken Hilfsgüter, führen Isolationsbereiche ein und treffen Maßnahmen zur Infektionskontrolle. Unsere Teams helfen Geflüchteten im Südsudan, in Syrien und in Bangladesch. Unsere Mitarbeiter*innen bringen Hilfe zu indigenen Völkern in Brasilien und sind auch in Konfliktgebieten wie im Jemen gegen Covid-19 im Einsatz.

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Mitarbeiter*innen von Ärzte ohne Grenzen bringen medizinische Hilfe zu indigenen Völkern in Brasilien. Mit dem Kanu erreichen sie die entlegenen Ortschaften.
Das Coronavirus erreicht auch entlegene Gegenden. In Brasilien bringen wir medizinische Hilfe mit dem Kanu zu indigenen Völkern im Amazonasgebiet.
©Diego Baravelli

Unsere Hilfe in Europa

In bisher nie dagewesenem Umfang wurden wir auch in Europa aktiv. Zu Beginn der Pandemie haben wir frühzeitig verschiedene Krankenhäuser in Italien unterstützt, Alten- und Pflegeheimen in Spanien mit medizinischem Personal ausgeholfen sowie Obdachlose und Migrant*innen in Belgien versorgt. In Frankreich haben wir überlasteten Krankenhäusern mobile Kliniken zur Seite gestellt. Die Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter*innen aus der Bekämpfung anderer Epidemien wie Ebola, Masern und Cholera bei ihren Einsätzen in Europa einbringen können, sind dabei von großem Wert.

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Seit Jahrzehnten arbeiten wir weltweit gegen Epidemien. Mit diesen Erfahrungen können wir in der Covid-19-Pandemie auch in Eurpa wertvolle Hilfe leisten.
©Peter Casaer

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Keine Patente in der Covid-19-Pandemie! 

Weltweit stehen inzwischen verschiedene wirksame Impfstoffe gegen das Coronavirus sowie Testverfahren für die Diagnostik zur Verfügung. An weiteren Impfstoffen und wirksamen Medikamenten gegen Covid-19 forschen Wissenschaftler*innen unter Hochdruck. Für die Erforschung dieser medizinischen Produkte wurden und werden große Summen an öffentlichen Fördermitteln bereitgestellt. 

Wir setzen uns für eine gerechte Verteilung von Impfstoffen gegen das Coronavirus und einen fairen Zugang für alle Menschen ein: Gesundheit darf keine Frage des Geldbeutels sein. 

Mit unserer Medikamentenkampagne üben wir Druck auf die Verantwortlichen in Forschung, Politik und Industrie aus und fordern: 

  • Patente und Monopole dürfen unter keinen Umständen den bezahlbaren Zugang oder eine ausreichende Produktion der jeweiligen medizinischen Produkte einschränken. 

  • Pharmazeutische Unternehmen, die über Patente auf mögliche Medikamente, Diagnostika oder Coronavirus-Impfstoffe verfügen, sollten auf eine Durchsetzung verzichten und künftige Impfstoffe zum Selbstkostenpreis verkaufen. 

  • Verschiedene Medikamente, die gegen andere Krankheiten eingesetzt werden, wie z.B. Malaria oder HIV, werden aktuell gegen das Coronavirus getestet. Der Zugang zu diesen Medikamenten muss jedoch auch Patient*innen garantiert werden, die unter diesen Krankheiten leiden. Die Fortsetzung ihrer Behandlung muss gewährleistet sein. 

Konkret: Der TRIPS-Waiver-Antrag

Die Pandemie kann nur global wirksam eingedämmt und letztlich beendet werden. Dafür ist ein weltweites solidarisches Handeln und Kooperation notwendig. Welche Schritte möglich und notwendig sind, erfahren Sie auf dieser Seite.

Lungenkrankheit Covid-19 und das Coronavirus

Erfahren Sie mehr zu Symptomen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sowie Präventionsmaßnahmen und unserer Arbeit während der Covid-19-Pandemie.

Frauengesundheit in der Pandemie

Die Bedürfnisse von Frauen werden insbesondere in Notsituationen oft vernachlässigt - und während der Covid-19-Pandemie ist das nicht anders.

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