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Unser Podcast "Notaufnahme" | Folge 7

Moria, Schandfleck Europas

Marie von Manteuffel berichtet in unserem Podcast "Notaufnahme" von ihren Besuchen in den Geflüchtetencamps auf Lesbos und Samos, von Menschen ohne Hoffnung – aber auch von Auswegen aus dem Gefühl der Machtlosigkeit. 

 

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"Wir dürfen uns von der Frustration und Genervtheit nicht dazu verleiten lassen, wegzuschauen."

Seit Jahren leben auf den griechischen Inseln Männer, Frauen und Kinder in dünnen Zelten zwischen Ratten und Schlangen. Marie von Manteuffel, Expertin für Flucht und Migration, war bereits mehrmals in den Geflüchtetencamps aus Lesbos und Samos. In Folge sieben der "Notaufnahme" erzählt sie von Menschen, die seit Monaten, teils Jahren, warten – auf die Bewilligung von Asylanträgen und ein sicheres Leben in Europa. Vor Ort hat Marie Menschen getroffen, die auch unter den widrigsten Bedingungen versuchen, sich eine "Quasi-Normalität" einzurichten, ob durch kleine selbstangelegte Beete oder eine improvisierte Bäckerei inmitten von Morias Zelten. Eine Podcastfolge über die verzweifelte Suche nach Hoffnung.

Marie von Manteuffel

ist ausgebildete Juristin. Im Jahr 2015 entschied sie, dass Lizenzverträge für Film und Fernsehen nicht der richtige Arbeitsinhalt für sie sind. Seitdem arbeitet Marie mit und für Menschen auf der Flucht  vor Krieg, Gewalt und Diskriminierung. Bei Ärzte ohne Grenzen ist sie Teil der Advocacy-Abteilung, die sich im Gespräch mit Entscheider*innen in Politik und Zivilgesellschaft für eine menschenwürdigere Flüchtlingspolitik einsetzt.

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Portrait: Marie von Manteuffel
©Malte Mühle/MSF

Griechenland

Auf den Inseln Samos und Lesbos leben Flüchtende unter unmenschlichen Bedingungen.