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Naturkatastrophen

Bei Naturkatastrophen verändert sich die Welt für die betroffenen Menschen binnen Minuten. Hunderte, manchmal Tausende werden verletzt, traumatisiert oder kommen ums Leben. Gleichzeitig kann es passieren, dass Hilfsmechanismen nicht greifen, weil die notwendige Infrastruktur zerstört wurde oder das Ausmaß einer Katastrophe schlichtweg zu groß ist, als dass nationale Gesundheitssysteme sie allein bewältigen können. In solchen Fällen wird Ärzte ohne Grenzen aktiv.

Reaktionsschnell bei Katastrophen

Damit wir im Falle einer Naturkatastrophe so schnell wie möglich einsatzbereit sind, halten wir bei Ärzte ohne Grenzen stets Gelder bereit, die keinen vorbestimmten Zweck haben. Wenn viele Menschen umgehend Hilfe benötigen, können wir auf diese Ressourcen zurückgreifen. Daher bitten wir unsere Unterstützer*innen um zweckfreie Spenden. Denn sie ermöglichen es unseren Teams unbürokratisch und vor allem zeitnah zu helfen.

Hilfe-Kits

Über die Jahre haben wir hunderte Erste-Hilfe-Kits mit Notfallutensilien für verschiedene Krisenszenarien entwickelt. Darin enthalten sind zum Beispiel Schmerzmittel, Fieberthermometer und Verbandsmaterial, aber auch Plastikplanen, Decken oder Haushaltsgegenstände. Ein Kit versorgt in etwa 1.000 Menschen drei Monate lang mit den wichtigsten Medikamenten.

Umfassende Expertise für effektive Hilfe

Weltweit stehen unsere Mitarbeiter*innen bereit, um im Notfall zu reagieren. Unsere Teams setzen sich aus verschiedenen Expert*innen zusammen: Spezialist*innen für die Wasseraufbereitung, Logistiker*innen, die Hilfe zu jenen Menschen bringen, die durch eine Katastrophe plötzlich in Not geraten sind. Unsere medizinischen Mitarbeiter*innen übernehmen die Notversorgung von Verletzten und kümmern sich um die psychischen Leiden der Betroffenen. Außerdem ermitteln unsere Teams auch langfristig, welcher Hilfebedarf nach einer Naturkatastrophe besteht.