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Mar 19

Talk & Diskussion zu Flucht & Migration mit Anna Dushime, Marie von Manteuffel und Özge Inan

ThemenTalk 19:00 h Berlin
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Ob als Navi, zum Übersetzen oder zur Kommunikation vor Ort und mit der Familie: Das Handy ist eines der wichtigsten Hilfsmittel auf der Flucht und genau deshalb beschlagnahmen Grenzpolizei und Banden regelmäßig Handys – zur Abschreckung oder einfach als Wertgegenstand. 

Zur (kostenlosen) Anmeldung

Weltweit sind mehr als 100 Millionen Menschen auf der Flucht. In der deutschen Öffentlichkeit beginnt die Berichterstattung meist mit der Seenotrettung oder der Einreise über eine andere EU-Außengrenze. Das ist aber nicht die ganze Geschichte. 

Journalistin Özge Inan und Migrationsexpertin Marie von Manteuffel beleuchten mit Moderatorin Anna Dushime, wie sich europäische Interessen auf die Grenzpolitik afrikanischer Länder auswirken. Wir sprechen darüber, wie Migrant*innen es schaffen, die Sahara zu durchqueren. Unser Kollege aus dem Niger berichtet über unseren Einsatz in der Wüste in der Grenzregion zu Algerien. Und wir zeigen, wie medizinische Hilfe entlang der gesamten Fluchtroute aussieht.  

Sei am 19. März dabei und diskutiere mit uns!

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Wir freuen uns auf dich!

Am Holzmarkt in Berlin erwartet dich außerdem: 

  • Geh mit VR-Brillen an Bord der Geo Barents, unserem Seenotrettungsschiff auf dem Mittelmeer. 

  • Informiere dich über unsere Arbeit im Kontext von Flucht und Migration. 

  • Erfahre, wie du dich gemeinsam mit uns engagieren kannst. 

 

Über die Speaker*innen: 

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Portrait von Özge Inan
© Léonardo Kahn

Özge Inan, geboren 1997, ist Journalistin und Schriftstellerin. Als studierte Juristin nähert sie sich Flucht und Migration vor allem aus rechtlicher Perspektive. In ihrem Roman "Natürlich kann man hier nicht leben", der 2023 im Piper Verlag erschien, erzählt sie eine politische Fluchtgeschichte zwischen der Türkei und Deutschland.   

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Portrait von Marie von Manteuffel
© Malte Mühle/MSF

Marie von Manteuffel, war von 2018 bis 2023 als politische Referentin für Flucht und Migration bei Ärzte ohne Grenzen Deutschland tätig. Sie war für die Organisation unterwegs in Projekten mit Fokus auf Menschen auf der Flucht sowie Überlebenden von Folter und sexualisierter Gewalt in Ägypten und auf den griechischen Inseln Lesbos und Samos. Für ein halbes Jahr leitete sie in Libyen das Humanitarian Affairs-Team in einem Projekt von Ärzte ohne Grenzen, um humanitäre Hilfe in Internierungslagern anzubieten.

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Portrait von Anna Dushmine
© Johanna Wittig

Anna Dushime ist in Kigali geboren, in England zur Schule gegangen, hat am Niederrhein Abitur gemacht und in den Niederlanden studiert. Sie ist als Autorin, Moderatorin und Redaktionsleiterin u.a. für das preisgekrönte Satire Format Browser Ballett tätig. Als Kolumnistin schrieb sie von 2019 bis 2022 für die taz regelmäßig über Dating, Rassismus und alles dazwischen. Sie moderierte außerdem die erste Staffel des erfolgreichen Dating-Podcasts "1000 erste Dates" und den Ärzte-ohne-Grenzen-Podcast "Notaufnahme". Ihre Show „Der letzte Drink mit Anna Dushime“ ist für den Grimme Preis 2024 nominiert. 

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