Unsere Hilfe in Belarus (Weißrussland)

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen konzentrierte im Jahr 2015 die Hilfe in Belarus (Weißrussland) auf die Behandlung von Tuberkulose (TB), da die Neuerkrankungsrate von Patienten mit resistenter TB extrem hoch ist. Es wird geschätzt, dass mehr als die Hälfte der Tuberkulose-Patienten und Patientinnen in Belarus unter multiresistenter TB leiden. Im Jahr 2015 startete Ärzte ohne Grenzen daher das erste Projekt in diesem Land.

Unsere Hilfe in Algerien im Einzelnen (Auszug):

  • Ärzte ohne Grenzen unterstützte mit der Hilfe in Belarus drei Tuberkulose-Kliniken des Gesundheitsministeriums in der Hauptstadt Minsk. Zudem arbeiteten die Teams in einem nahegelegenen stationären Zentrum in Volkovichi. Ziel ist es, die ambulante Versorgung von Patienten mit resistenter Tuberkulose zu verbessern. Darüber hinaus bot Ärzte ohne Grenzen den Patienten Beratungsgespräche sowie sozioökonomische Unterstützung an und stellte neue Medikamente zur Verfügung, um extrem resistente TB zu behandeln.
  • Mehr als 100 Tuberkulose-Patienten erhielten eine Vorbehandlungsdiagnose, eine Therapie mit regelmäßigen Beratungsgesprächen und soziale Unterstützung (z. B. Nahrungsmittel), um die Therapietreue zu erhöhen. Die Hilfe in Belarus umfasste auch die Lieferung neuer Medikamente (Bedaquilin und Delamanid) für zwölf Patienten mit extrem resistenter Tuberkulose.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 2015 Hilfe in  Belarus an.