Unsere Hilfe in Eswatini (vormals Swasiland)

Um manche Bevölkerungsgruppen zu erreichen, besuchen wir teils weit abgelegene Dörfer. Hier nutzen wir eine Zusammenkunft der Dorfgemeinschaft zur Kontaktaufnahme.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Coronavirus-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ein Drittel der Bevölkerung lebte 2019 mit HIV. Viele Kranke litten gleichzeitig unter Koinfektionen, wie Tuberkulose (TB). Unser Fokus lag 2019 auf einer wirksamen, innovativen und nachhaltigen Prävention von HIV und TB. Zudem stellten wir sicher, dass Patient*innen in der Region Shiselweni diagnostiziert und behandelt wurden.

Wir führten Clubs für Mütter und Säuglinge ein sowie Clubs für Jugendliche und Teenager. Außerdem eröffneten wir Gesundheitsposten in entlegenen Gemeinden. Ein anderes Pilotprojekt betraf die rechtzeitige Diagnose einer akuten HIV-Infektion (AHI), also im ersten HIV-Stadium, in dem Routinetest nicht greifen. Ziel war es, möglichst früh die Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Unsere Teams stellten die Präexpositionsprophylaxe für Patient*innen mit erhöhtem HIV-Infektionsrisiko zur Verfügung und schulten Gesundheitshelfer*innen sowie traditionelle Heiler*innen darin, HIV-Selbsttests zu verteilen.

Wir verbesserten auch die Diagnose und Behandlung von resistenten TB-Formen. Zwei Projekte wurden an die Behörden übergeben.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 2007 Hilfe in Eswatini an.