Unsere Hilfe in Bosnien-Herzegowina

Bewohner eines Zeltlagers von Asylsuchenden waschen sich mit in Flaschen abgefülltem Wasser. Beschränkter Zugang zu fließendem Wasser ist eine der Widrigkeiten für Asylsuchende in Bosnien-Herzegowina, die wir mit unserer Hilfe lindern wollen.

Unsere Hilfe in Bosnien-Herzegowina:

  • 16.600 ambulante Sprechstunden
  • 630 psychologische Einzelngespräche

In der zweiten Jahreshälfte 2019 vergrößerte sich in Bosnien-Herzegowina die Anzahl der Menschen, die nach Kroatien einreisen und dann weiter Richtung Westen ziehen wollten: Tausende versuchten daher im Sommer, die Grenze zu überqueren. Zu bestimmten Zeiten lebten mehrere Tausend Menschen in informellen Siedlungen und verlassenen Gebäuden in den Grenzstädten Velika Kladusa und Bihac.

Unsere Teams kehrten daher nach Bosnien-Herzegowina zurück, um medizinische und psychologische Hilfe für die Menschen zu leisten, die außerhalb der offiziellen Zentren oder im neuen Lager Vucjak untergekommen waren. Zu den am häufigsten behandelten Krankheiten gehörten Hauterkrankungen, Atemwegsinfektionen und Muskelbeschwerden. Zudem versorgten die Teams Patient*innen, die körperliche Gewalt erlitten hatten. Die meisten von ihnen berichteten, dass die Täter staatliche Akteure gewesen seien.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1993 Hilfe in Bosnien-Herzegowina an.

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