Überleben auf der Flucht

D.R. Kongo 1997

Flüchtlinge und Vertriebene erhalten Grundnahrungsmittel wie Mais, Getreide, Bohnen, Öl, Zucker und Salz. Oft kochen die Menschen auf Feuerstellen, für die sie Holz in der nahen Umgebung sammeln. Auch Küchenutensilien und Behälter, in denen sie frisches Wasser holen und lagern können, werden ihnen zur Verfügung gestellt.

Die Hilfsorganisationen, die Nahrungsmittelhilfe leisten, arbeiten nach internationalen Richtlinien. Der tägliche Mindestbedarf eines Erwachsenen an Nahrung, der rund 2.100 Kalorien entspricht, muss gedeckt werden.

Wenn nur wenige Nahrungsmittel vorhanden sind oder sehr viele Menschen versorgt werden müssen, verteilen die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen zu Beginn hochproteinhaltige Kekse, so genannte "BP5". Ein Erwachsener kann seinen Tagesbedarf an Nährstoffen mit mehreren dieser Kekse decken. Die "BP5" können als Kekse gegessen oder mit Wasser und Öl zu einem Brei vermischt werden.

Stellen Sie sich vor: Sie leben mit Tausenden von Menschen in einem Lager zusammen, das weit von Ihrer Heimat entfernt ist. Sicherlich werden Sie sich am Anfang daran gewöhnen müssen, dass Sie weniger als gewohnt zu essen haben und dass Sie nicht das essen können, was Sie gerne möchten. Nahrungsmittel für Ihre Familie erhalten Sie nur über die Hilfsorganisationen, die in dem Lager arbeiten.