Nothilfe in Syrien: Spenden Sie für unsere Arbeit

Viele der Kinder, die unsere Teams im Flüchlingslager in Deir Hassan behandeln, leiden an Atemwegsinfekten.

Seit neun Jahren ist Krieg in Syrien: Millionen Kinder und Erwachsene sind auf der Flucht. Das Leid der Menschen und die Zerstörungen im Land sind groß. In Folge des jahrelangen Konfliktes ist auch das syrische Gesundheitssystem zusammengebrochen. Ende März 2020 bestätigte Syrien seine erste Patient*in mit COVID-19. Eine weitere Ausbreitung des Virus wird die syrische Bevölkerung schwer treffen

Auch wenn Gewalt, Unsicherheit und Übergriffe auf medizinische Einrichtungen die Arbeit im Land stark einschränken, ist Ärzte ohne Grenzen in Syrien im Einsatz.  

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Im Krieg ist COVID-19 nicht die einzige Sorge 

Viele Gesundheitszentren und Krankenhäuser im Land wurden bombardiert und zerstört. Schon jetzt ist das syrische Gesundheitssystem überfordert: Verletzte und Kranke können nicht immer angemessen behandelt werden. Wenn die Zahl der Patient*innen, die an COVID-19 erkranken, auch in Syrien weiter steigt, wird sich die Lage noch verschärfen.

Für Hunderttausende Menschen in den Vertriebenenlagern in der Region Idlib droht mit dem Coronavirus eine neue Gefahr. Idlib ist zurzeit das vom Konflikt am stärksten betroffene Gebiet. Den Menschen fehlt es dort an allem. Auf engstem Raum leben sie in Zelten oder auch unter freiem Himmel. Die Wasser- und Sanitäreinrichtungen reichen nicht aus. Deshalb liefert Ärzte ohne Grenzen Hilfsgüter in die Region und versorgt in mehr als 15 Lagern etwa 40.000 Vertriebene mit Wasser. 

Viele Kinder und Erwachsene leiden an Atemwegsinfekten. Für sie kann eine Ansteckung mit dem Coronavirus schnell zur Bedrohung werden. Unsere mobilen Teams haben trotz des unsicheren Umfelds allein seit Dezember letzten Jahres mehr als 17.000 Menschen behandelt. Fast ein Drittel davon waren die Patient*innen mit Atemwegserkrankungen.

Nichtsdestotrotz leisten wir auch weiterhin humanitäre Hilfe in Syrien: „Wir können nicht einfach die Augen davor verschließen, was geschieht, oder uns davon entmutigen lassen, dass noch viel mehr getan werden muss, um der Bevölkerung hier zu helfen.” sagt Cristian Reynders, unser Einsatzkoordinator im Nordwesten Syriens.  

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Nicht nur in Syrien sind Millionen Menschen auf medizinische Hilfe angewiesen, sondern auch in Flüchtlingslagern, wie in Bangladesch oder in von Konflikten betroffenen Ländern wie Jemen. Weltweit sind wir in rund 70 Ländern im Einsatz: Immer dann, wenn staatliche Gesundheitssysteme an ihre Grenzen geraten und Menschenleben in Gefahr sind.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie es uns trotz der Coronavirus-Pandemie auch weiterhin, die Versorgung von Menschen gegen Krankheiten wie Malaria oder Masern sicherzustellen.   

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