Syrien-Konflikt: Schwierige Entscheidungen - ehemalige syrische Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen berichten

Der syrische Notfallarzt Muhamad hat sich entschieden, das eigene Leben zu retten und vor dem Krieg in der eigenen Heimat zu fliehen. Zuvor hatte er in seinem Land mit Ärzte ohne Grenzen gearbeitet. Er berichtet von dem eigenen schlechten Gewissen und dem Gefühl, die Menschen in Syrien im Stich gelassen zu haben. Dies trotz allem, was er hinter sich hat - z.B. berichet er: "Viele befreundete Ärzte, die mit mir in Aleppo oder dem Umland gearbeitet haben, sind umgekommen." Wir haben ihn und andere ehemalige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Schwerin besucht, wo ihre Flucht vorerst endete.