Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • Wir leisten medizinische Hilfe,
    wo sie am meisten gebraucht wird. Unsere Teams reagieren schnell, um Menschenleben zu retten: in Konfliktgebieten, nach Naturkatastrophen und beim Ausbruch von Epidemien.

Meldungen

Liberia: Tausende Menschen durch Kämpfe im Norden des Landes vertrieben - Ärzte ohne Grenzen entsendet Hilfsgüter für Nothilfeeinsatz

LiberiaBerlin, 21. Mai 2001. Tausende Liberianer sind in den vergangenen zwei Wochen aus der nördlichen Region Lofa vor anhaltenden Kämpfen geflohen. Die Menschen suchen entweder in der Region Gbarnga, im Zentrum des Landes, oder im Südwesten der Lofa-Region, in Jenne Manna, Zuflucht. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat Hilfsgüter in die Region geflogen, um die Vertriebenen medizinisch zu versorgen. Weiterlesen

Angola - Schwere Ernährungskrise

AngolaBerlin, 10. Mai 2001. Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen berichtet von einer schweren Ernährungskrise in der angolanischen Provinz Bié, im Zentrum des Landes. Die Organisation hat in der Provinzhauptstadt Kuito Ernährungszentren für rund 800 schwer unterernährte Kinder eröffnet. Gleichzeitig fordert Ärzte ohne Grenzen das UN-Welternährungsprogramm auf, dringend eine allgemeine Nahrungsmittelverteilung für bis zu 50.000 Menschen in der Provinz zu starten. Weiterlesen

OXFAM - TAC - Ärzte ohne Grenzen: Südafrika - Hunderttausende Menschen fordern pharmazeutische Industrie zur Rücknahme der Klage auf

SüdafrikaBerlin, 17. April 2001. Nationale und internationale Organisationen verurteilten am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Johannesburg die 39 pharmazeutischen Unternehmen, die an ihrer Klage gegen die südafrikanische Regierung festhalten. Damit blockiere die Industrie die Bemühungen der Regierung, den Zugang zu HIV/Aids -Medikamenten für die Bevölkerung in Südafrika sicherzustellen. Mit einer weltweiten Unterschriftenaktion rufen die Organisationen die Konzerne auf, die Klage fallen zu lassen. Dabei weisen sie auch die Argumentation der Industrie zurück, die hohen Medikamentenpreise in Afrika seien notwendig, um hohe Forschungs- und Entwicklungskosten abzudecken. Weiterlesen

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