Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

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    haben wir seit der Vertreibung von hunderttausenden Rohingya aus Myanmar allein bis September 2018 im Rahmen unserer Hilfe in Bangladesch vorgenommen.

Meldungen

Tschetschenien: Ärzte ohne Grenzen kritisiert Resolution des Europäischen Parlaments als völlig unzureichend

Berlin/Brüssel, 15. April 2002. Am Mittwoch, den 10. April, beriet das Europäische Parlament über die nach wie vor dramatische Lage in Tschetschenien. In der am gleichen Tag verabschiedeten Resolution werden keine konkreten Forderungen, wie etwa der Ruf nach der Entsendung einer Beobachtermission oder nach einer Anrufung der UN-Menschenrechtskommission, gestellt. Nach Ansicht von Ärzte ohne Grenzen verdeutlicht dies erneut den fehlenden politischen Willen der Europäischen Union, sich für die Menschenrechte in Tschetschenien einzusetzen. Weiterlesen

Konsequenzen aus dem Fall von Srebrenica: Der Schutz der Zivilbevölkerung muss ernst genommen werden

Bosnien und HerzegowinaBerlin/Amsterdam, 10. April 2002. Das Niederländische Institut für Kriegsdokumentation (NIOD) hat heute einen Bericht vorgelegt, der die Rolle des Einsatzes der holländischen Dutchbat-Soldaten<sup>1</sup> in der bosnischen Enklave Srebrenica im Jahr 1995 untersucht. Ärzte ohne Grenzen war als einzige internationale Hilfsorganisation mit einem Team vor Ort, als am 11. Juli 1995 vor den Augen der internationalen Gemeinschaft und in Anwesenheit von 300 holländischen UNPROFOR-Soldaten die damalige bosnische Enklave Srebrenica von der bosnisch-serbischen Armee (BSA) brutal eingenommen wurde. Zehntausende Menschen wurden deportiert und mehr als 7.000 Männer wurden ermordet. Die Organisation fordert eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des Berichts und klare Aussagen darüber, wie in Zukunft der Schutz von bedrohten Zivilisten in Krisenzonen sichergestellt werden soll. Weiterlesen

Palästinensische Autonomiegebiete: Ärzte ohne Grenzen fordert ungehinderten Zugang zu Patienten

Berlin/Jerusalem, 5. April 2002. Die Behinderung medizinischer Hilfe in den besetzten palästinensischen Gebieten hat nach Ansicht der internationalen Organisation Ärzte ohne Grenzen ein alarmierendes Ausmaß angenommen. Die Mitarbeiter stellen eine andauernde Verletzung des internationalen humanitären Völkerrechts fest. Zu einem Zeitpunkt, zu dem die palästinensische Zivilbevölkerung stärkstem militärischem Druck ausgesetzt ist, werden den Hilfsteams strenge Restriktionen auferlegt. Selbst in Gebieten wie Hebron und im Gazastreifen, wo Ärzte ohne Grenzen schon seit einigen Jahren tätig ist, und die derzeit nicht im Zentrum der israelischen Angriffe stehen, ist der Zugang der Bevölkerung zu medizinischer Versorgung gefährdet. Weiterlesen

Bangladesch: Ärzte ohne Grenzen fordert mehr Hilfe und Schutz für Rohingya-Flüchtlinge

BangladeschBerlin/Dhaka, 2. April 2002. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen ruft das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) sowie die Regierung von Bangladesch auf, für bessere Lebensbedingungen und mehr Schutz für die birmesischen Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch zu sorgen. Zehn Jahre, nachdem die Rohingyas, Angehörige einer islamischen Minderheit, aus Myanmar (Birma) nach Bangladesch geflohen sind, leben sie dort noch immer unter inakzeptablen Bedingungen in Flüchtlingslagern. Weiterlesen

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