Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • Wir leisten medizinische Hilfe,
    wo sie am meisten gebraucht wird. Unsere Teams reagieren schnell, um Menschenleben zu retten: in Konfliktgebieten, nach Naturkatastrophen und beim Ausbruch von Epidemien.

Meldungen

Prozess um Zulassung preiswerter Aids-Medikamente verschoben - Ärzte ohne Grenzen begrüßt Entscheidung des Obersten Gerichtshofes

SüdafrikaBerlin, 7. März 2001. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen begrüßt die gestrige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, die südafrikanische regierungsunabhängige Organisation Treatment Action Campaign (TAC) als offiziellen Sachverständigen im Verfahren zuzulassen. TAC fordert die pharmazeutische Industrie auf, die hohen Medikamentenpreise sowie die Forderung nach langjährigem Patentschutz zu begründen. Die Arzneimittelhersteller müssen innerhalb eines Monats hierzu Stellung beziehen. Der Prozess wird am 18. April 2001 wiederaufgenommen. Weiterlesen

Südafrika: Pharmazeutische Industrie behindert Zugang zu preisgünstigen Medikamenten

SüdafrikaPretoria/Berlin, 1. März 2001. In einem offenen Brief, der weltweit an 39 pharmazeutische Unternehmen gerichtet ist, fordern Ärzte ohne Grenzen und OXFAM die Arzneimittelhersteller auf, ihre Klage gegen die Umsetzung eines Gesetzes in Südafrika, das den besseren Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten ermöglicht, unverzüglich und bedingungslos fallen zu lassen. Am 5. März wird der Prozess vor dem Obersten Gerichtshof in Pretoria eröffnet. Weiterlesen

Erneutes Erdbeben in El Salvador: Ärzte ohne Grenzen schickt Personal und Hilfsgüter

El SalvadorSan Salvador/Berlin, 14. Februar 2001. Nach dem erneuten Erdbeben in El Salvador hat die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen drei Teams in die betroffene Region entsandt. Das Erdbeben, das sich am gestrigen Dienstag ereignete, betrifft ein Gebiet östlich der Hauptstadt San Salvador. Das erste Erdbeben am 13. Januar hatte in dieser Region nur geringe Schäden angerichtet. Weiterlesen

Tschetschenien: Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen berichtet über seine Entführung

Amsterdam/Berlin, 9. Februar 2001. Auf einer Pressekonferenz in Moskau am gestrigen Donnerstag gab Kenneth Gluck, Koordinator der medizinischen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im Nordkaukasus, Einzelheiten seiner Entführung und Freilassung bekannt. Der 39-jährige Kenneth Gluck war von bewaffneten Unbekannten am 9. Januar in Tschetschenien entführt worden, als er mit einem humanitären Konvoi in der Nähe des Ortes Starye Atagi unterwegs war. Weiterlesen

AIDS: Kombinationstherapie kostet weniger als einen Dollar pro Tag

IndienGenf/Berlin, 7. Februar 2001. Ärzte ohne Grenzen begrüßt die Ankündigung des indischen Generika -Produzenten Cipla, der Organisation die Aids -Kombinationstherapie zum jährlichen Preis von 350 US-Dollar pro Patient zur Verfügung zu stellen. Ein ähnliches Angebot unterbreitete der Pharmakonzern auch den nationalen Regierungen weltweit. Diese sollen die Dreifachtherapie für 600 Dollar pro Patient kaufen können. Ärzte ohne Grenzen fordert Cipla jedoch auf, das günstige Angebot von 350 Dollar auch für nationale Regierungen und UN-Organisationen zur Verfügung zu stellen. Weiterlesen

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