Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 650.000 Untersuchungen
    haben wir seit der Vertreibung von hunderttausenden Rohingya aus Myanmar im August 2017 im Rahmen unserer Hilfe in Bangladesch vorgenommen.

Meldungen

Appell an Geberkonferenz in Berlin: Humanitäre Hilfe hat oberste Priorität

AfghanistanBerlin, 5. Dezember 2001. Anlässlich der Konferenz der wichtigsten Geberländer für Afghanistan (Afghan Support Group), die heute in Berlin unter deutschem Vorsitz startet, warnt die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen vor zu großem Optimismus. Oberste Priorität habe zurzeit die humanitäre Hilfe, auch wenn bereits in vielen Gremien der Wiederaufbau des Landes diskutiert werde. Noch immer wird in einigen Landesteilen gekämpft, und Millionen von Menschen innerhalb Afghanistans haben keinen Zugang zu dringend nötiger Hilfe. Weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen übergibt 12.000 Unterschriften an BMZ-Ministerin

Berlin, 29. November 2001. Anlässlich des Welt- Aids -Tages ruft Ärzte ohne Grenzen die Regierungen weltweit auf, den Bekenntnissen zur Bekämpfung von Aids in ärmeren Ländern endlich Taten folgen zu lassen. Mit Pilotprojekten in acht Ländern hat die Organisation gezeigt, dass eine Therapie mit dem Aids -Cocktail auch in ärmeren Ländern möglich ist. Gleichzeitig hat Ärzte ohne Grenzen 12.000 Unterschriften an BMZ-Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul übergeben. Die Bundesregierung wird damit aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass Menschen weltweit Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten erhalten. Jährlich sterben etwa 17 Millionen Menschen an behandelbaren Krankheiten, wie HIV/Aids oder Tuberkulose , weil Arzneimittel fehlen oder unbezahlbar sind. Weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen - BUKO-Pharma - Third World Network - OXFAM - Consumer Project on Technology - Consumers International - Health Action International - The Network): WTO-Ministerkonferenz räumt Gesundheitsfragen Priorität ein

Berlin/Doha, 14. November 2001. Die Vertreter aller 142 Mitgliedstaaten haben bei der vierten Ministerkonferenz der WTO in Doha bestätigt, dass Regierungen weltweit alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ihrer Bevölkerung ergreifen können, ohne dass ihnen dadurch Sanktionen drohen. Diese Entscheidung wurde von Vertretern der Nichtregierungsorganisationen begrüßt. Denn damit werden Regierungen künftig in der Lage sein, sich über Patente hinwegzusetzen, wenn Arzneimittelhersteller Medikamente nur zu Preisen anbieten, die für die Betroffenen unerschwinglich sind. Weiterlesen

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