Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 1.300.000 Behandlungen
    haben wir seit August 2017 im größten Flüchtlingscamp der Welt in Bangladesch vorgenommen. Hunderttausende Rohingya haben nach ihrer Vertreibung aus Myanmar dort Zuflucht gesucht.

Meldungen

Nahrungsmittelkrise im Norden Afghanistans: Ärzte ohne Grenzen ruft Geberländer zu sofortiger Hilfe auf

AfghanistanMazar-I-Sharif/Berlin, 25. Februar 2002. Die Nahrungsmittelkrise im Norden Afghanistans nimmt erschreckende Ausmaße an. Laut einem Bericht der internationalen Organisation Ärzte ohne Grenzen nimmt die Zahl der unterernährten Kinder besonders in den abgelegenen Gebieten zu. Die Organisation untersuchte 1.290 Familien im Vertriebenenlager Sar-I-Pol sowie im Süden der Provinz Faryab und weist darauf hin, dass immer mehr Kinder in Ernährungszentren versorgt werden müssen. Ärzte ohne Grenzen ruft zum wiederholten Male Geberländer und internationale Organisationen auf, eine angemessene Nahrungsmittelverteilung sicherzustellen. Nur schnelle, gemeinsame Hilfe kann laut Ärzte ohne Grenzen eine Katastrophe verhindern. Weiterlesen

Malaria in Ostafrika: Ärzte ohne Grenzen fordert Änderung der Behandlungsprotokolle Unterstützung der Geberländer notwendig

KeniaNairobi/Berlin, 13. Februar 2002. Politiker und Malariaexperten ostafrikanischer Länder beraten in dieser Woche in Nairobi über eine Änderung der Behandlungsprotokolle für Malaria in Ostafrika. Die internationale medizinische Organisation Ärzte ohne Grenzen fordert, dass die Protokolle zukünftig Kombinationstherapien mit dem Wirkstoff Artemisinin beinhalten sollten. Experten sind sich einig, dass dies für die wirksame Behandlung der Malaria in der Region heutzutage unerlässlich ist. Für die Umstellung der Protokolle auf die kostenintensivere Therapie mit Artemisinin-Derivaten ist laut einem heute veröffentlichten Bericht von Ärzte ohne Grenzen die Unterstützung der Geberländer notwendig. Weiterlesen

Demokratische Republik Kongo: Ärzte ohne Grenzen startet Impfkampagne gegen Masern

Demokratische Republik KongoGoma/Berlin, 8. Februar 2002. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen hat am vergangenen Donnerstag eine Masernimpfkampagne in Goma in der Demokratischen Republik Kongo gestartet. In fünf Tagen sollen rund 56.000 Kinder im Alter zwischen 9 Monaten und 15 Jahren geimpft werden. In den vergangenen Wochen wurden bereits 44.000 Kinder derselben Altersgruppe in Muanda sowie 15.000 Kinder in Ubundu und Lubutu im Osten des Landes geimpft. Weiterlesen

Afghanistan: Alarmierender Anstieg der Unterernährung im Lager Mazlakh trotz ausreichender Nahrungsmittel

AfghanistanHerat/Berlin, 7. Februar 2002. Im Vertriebenenlager Mazlakh nahe der Stadt Herat im Westen Afghanistans nimmt die Zahl der Unterernährten alarmierend zu. Dies ist um so Besorgnis erregender, als es genügend Nahrungsmittel im Lager selbst gibt. Hierzu legte die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen eine neue Studie vor. Weiterlesen

Afghanistan: Nahrungsmittelkrise verschlimmert sich

AfghanistanBerlin, 21. Januar 2002. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen warnt vor einer zunehmenden Nahrungsmittelkrise in der Provinz Faryab im Norden Afghanistans. In einer kürzlich im Karai-Tal durchgeführten Studie stellt die Organisation fest, dass jedes siebte Kind in der Region unterernährt ist. Die Gegend ist von der anhaltenden Dürre besonders hart betroffen. Vor allem in den abgelegenen Gebieten verschlechtert sich die Ernährungssituation zusehends. Laut Ärzte ohne Grenzen ist die allgemeine Nahrungsmittelverteilung unzureichend und erreicht die Bedürftigsten nicht. Weiterlesen

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