Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 650.000 Untersuchungen
    haben wir seit der Vertreibung von hunderttausenden Rohingya aus Myamnar im August 2017 im Rahmen unserer Hilfe in Bangladesch vorgenommen.

Meldungen

Afghanistan: Nahrungsmittelkrise verschlimmert sich

AfghanistanBerlin, 21. Januar 2002. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen warnt vor einer zunehmenden Nahrungsmittelkrise in der Provinz Faryab im Norden Afghanistans. In einer kürzlich im Karai-Tal durchgeführten Studie stellt die Organisation fest, dass jedes siebte Kind in der Region unterernährt ist. Die Gegend ist von der anhaltenden Dürre besonders hart betroffen. Vor allem in den abgelegenen Gebieten verschlechtert sich die Ernährungssituation zusehends. Laut Ärzte ohne Grenzen ist die allgemeine Nahrungsmittelverteilung unzureichend und erreicht die Bedürftigsten nicht. Weiterlesen

Demokratische Republik Kongo: Vulkanausbruch in der Demokratischen Republik Kongo - Ärzte ohne Grenzen leistet Hilfe für Flüchtlinge

Demokratische Republik KongoBerlin, 20. Januar 2002. Die medizinische Organisation Ärzte ohne Grenzen hat im Westen Ruandas und im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) Nothilfemaßnahmen gestartet, um den Menschen zu helfen, die durch den Vulkanausbruch vertrieben wurden. Medikamente, Zelte, Wasser- und Sanitärmaterial wurden von der ruandischen Hauptstadt Kigali nach Gisenyi gebracht, wo ein internationales Team die Flüchtlinge versorgt. Ein weiteres Team ist am Wochenende zur Verstärkung in die Region aufgebrochen. Weiterlesen

Demokratische Republik Kongo: Vulkanausbruch nahe Goma treibt Tausende in die Flucht - Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen erkunden Situation vor Ort

Demokratische Republik KongoBerlin, 18. Januar 2002. Zehntausende Menschen sind seit gestern infolge des Vulkanausbruchs aus der ostkongolesischen Stadt Goma in Richtung Ruanda geflohen. Der Lava-Strom passierte den Flughafen, rollte in das Zentrum der Stadt und ergoss sich schließlich in den See Kivu, an dessen Ufer die Stadt Goma liegt. Die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen konnten die Stadt rechtzeitig verlassen und haben in der Grenzstadt Gisenyi Zuflucht gesucht. Weiterlesen

Inguschetien: Ärzte ohne Grenzen fordert UNHCR auf, bessere Bedingungen für Vertriebene aus Tschetschenien zu schaffen

Nazran/Berlin, 16. Januar 2002. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen ruft den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Ruud Lubbers, anlässlich seines heutigen Inguschetien-Besuchs auf, sich für eine bessere Versorgung der Tschetschenen in Inguschetien einzusetzen. Unbeachtet von der internationalen Gemeinschaft leben Hunderttausende tschetschenische Vertriebene dort unter inakzeptablen Bedingungen. Da die Gewalt in Tschetschenien weiterhin anhält, nimmt die Zahl der Vertriebenen täglich zu. Weiterlesen

30 Jahre Ärzte ohne Grenzen - Spendenaufruf für die Opfer von vergessenen Konflikten

Berlin, 17. Dezember 2001. Seit ihrer Gründung am 20. Dezember 1971 leistet die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen medizinische Nothilfe in Krisengebieten. In vielen der über 80 Länder, in denen die Mitarbeiter tätig sind, spielen sich so genannte vergessene Konflikte im Schatten der Medienaufmerksamkeit ab. Ärzte ohne Grenzen weist darauf hin, dass trotz der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 heute viele Flüchtlinge weltweit im Stich gelassen werden. Für die betroffenen Menschen ruft die Organisation anlässlich des 30-jährigen Bestehens zu großzügigen Spenden auf. Weiterlesen

Seiten