Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 142.980 Patienten
    haben wir allein von Ende August Bis Anfang Dezember 2017 in Bangladesch im Rahmen unserer Hilfe für die Bevölkerungsgruppe der Rohingya behandelt.

Meldungen

Ärzte ohne Grenzen fordert iranische Behörden auf, Hilfsaktionen für Afghanen nicht zu behindern

IranBerlin, 5. Dezember 2001. Die medizinische Organisation Ärzte ohne Grenzen fordert die iranischen Behörden auf, die Hilfsaktionen in Afghanistan zu unterstützen und die Grenze zum Iran für Flüchtlinge zu öffnen. Über 2000 Vertriebene sind innerhalb der letzten zehn Tage in den Lagern Makaki und Mile 46 angekommen. Diese Camps, die von den iranischen Behörden errichtet wurden, liegen vier Kilometer von der Grenze entfernt in der afghanischen Provinz Nimruz. Wiederholt haben iranische Grenzpatrouillen auf Familien geschossen, die die Grenze überqueren wollten. Weiterlesen

Appell an Geberkonferenz in Berlin: Humanitäre Hilfe hat oberste Priorität

AfghanistanBerlin, 5. Dezember 2001. Anlässlich der Konferenz der wichtigsten Geberländer für Afghanistan (Afghan Support Group), die heute in Berlin unter deutschem Vorsitz startet, warnt die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen vor zu großem Optimismus. Oberste Priorität habe zurzeit die humanitäre Hilfe, auch wenn bereits in vielen Gremien der Wiederaufbau des Landes diskutiert werde. Noch immer wird in einigen Landesteilen gekämpft, und Millionen von Menschen innerhalb Afghanistans haben keinen Zugang zu dringend nötiger Hilfe. Weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen übergibt 12.000 Unterschriften an BMZ-Ministerin

Berlin, 29. November 2001. Anlässlich des Welt- Aids -Tages ruft Ärzte ohne Grenzen die Regierungen weltweit auf, den Bekenntnissen zur Bekämpfung von Aids in ärmeren Ländern endlich Taten folgen zu lassen. Mit Pilotprojekten in acht Ländern hat die Organisation gezeigt, dass eine Therapie mit dem Aids -Cocktail auch in ärmeren Ländern möglich ist. Gleichzeitig hat Ärzte ohne Grenzen 12.000 Unterschriften an BMZ-Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul übergeben. Die Bundesregierung wird damit aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass Menschen weltweit Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten erhalten. Jährlich sterben etwa 17 Millionen Menschen an behandelbaren Krankheiten, wie HIV/Aids oder Tuberkulose , weil Arzneimittel fehlen oder unbezahlbar sind. Weiterlesen

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