Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 650.000 Untersuchungen
    haben wir seit der Vertreibung von hunderttausenden Rohingya aus Myanmar im August 2017 im Rahmen unserer Hilfe in Bangladesch vorgenommen.

Meldungen

Hunderttausende dem Hungertod überlassen: Ärzte ohne Grenzen kritisiert unzureichende Reaktionen der angolanischen Regierung und der Vereinten Nationen

AngolaLuanda/Berlin, 11. Juni 2002. Nach Angaben der internationalen Organisation Ärzte ohne Grenzen sind Hunderttausende Angolaner vom Hungertod bedroht, wenn die angolanische Regierung und die Vereinten Nationen nicht unverzüglich massive Anstrengungen dagegen unternehmen. Auf einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag in Luanda warf die Organisation der angolanischen Regierung, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und dem UN-Koordinationsbüro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) vor, bislang viel zu langsam und unangemessen auf die humanitäre Notlage von mindestens 500.000 Angolanern reagiert zu haben. Seit dem Waffenstillstandsabkommen vom 4. April 2002 hat Ärzte ohne Grenzen Zugang zu Gebieten, die jahrelang von jeglicher Hilfe abgeschnitten waren. Tausende sind dort bereits an Hunger gestorben. Weiterlesen

TV-Moderator Jörg Pilawa eröffnet "Flüchtlingslager": "Überleben auf der Flucht" - eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen

Berlin/Essen, 4. Juni 2002. ARD-Moderator Jörg Pilawa hat heute in Essen ein nachgebautes Flüchtlingslager der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eröffnet. Die Ausstellung "Überleben auf der Flucht" soll den Besuchern zeigen, wie Flüchtlinge und Vertriebene weltweit leben müssen. Die Ausstellung, die für Erwachsene und Kinder geeignet ist, wird neben Essen auch in Hannover und Frankfurt/M gezeigt. Weiterlesen

Angola: Ärzte ohne Grenzen fordert sofortige Nahrungsmittelhilfe

AngolaLuanda/Berlin, 24. Mai 2002. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat ihre Hilfsprogramme in Angola ausgeweitet. In der Provinz Huambo im Westen des Landes sind die Mitarbeiter auf eine weitere Region gestoßen, in der es kaum Nahrungsmittel und keine medizinische Versorgung gibt. Die Sterbe- und Unterernährungsraten liegen hier, ähnlich wie in anderen Regionen, fünf bis zehn mal höher als der Schwellenwert für eine akute Krise. Ärzte ohne Grenzen ruft die angolanische Regierung sowie die internationale Gemeinschaft auf, umgehend Nahrungsmittel zu verteilen. Nur so kann nach Ansicht der Organisation der Tod von Zehntausenden Menschen verhindert werden. Weiterlesen

Angola: Tausende vom Hungertod bedroht

AngolaLuanda/Berlin, 16. Mai 2002. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist in der südangolanischen Provinz Huila auf etwa 10.000 Menschen in katastrophalem gesundheitlichen Zustand gestoßen. Ehemalige UNITA-Soldaten haben sich mit ihren Familien in den vergangenen Wochen in der Stadt Galangue eingefunden, um dort ihre Waffen abzugeben. Ärzte ohne Grenzen hat wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass in den Gebieten, die seit dem Waffenstillstandsabkommen wieder für humanitäre Organisationen zugänglich sind, Zehntausende Menschen schwer unterernährt und krank sind. Weiterlesen

Schwere Ernährungskrise in Angola: "Ich finde keine Worte mehr für das Leid dieser Menschen."

AngolaLuanda/Berlin, 7. Mai 2002. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist sehr besorgt über das Ausmaß der aktuellen Ernährungskrise in Angola. Seit dem Beginn des Friedensprozesses öffnen sich langsam einige unzugängliche Regionen des Landes. Tausende Menschen haben dort in den vergangenen Jahren ohne Zugang zu genügend Nahrungsmitteln oder sicheren Unterkünften gelebt. Langsam trauen sie sich jetzt aus den Wäldern heraus. Ärzte ohne Grenzen berichtet, dass die meisten Menschen schwer unterernährt sind, viele auf dem Weg in die größeren Städte sterben und dringend Hilfe benötigen. Weiterlesen

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