Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 142.980 Patienten
    haben wir allein von Ende August Bis Anfang Dezember 2017 in Bangladesch im Rahmen unserer Hilfe für die Bevölkerungsgruppe der Rohingya behandelt.

Meldungen

Inguschetien: Ärzte ohne Grenzen fordert UNHCR auf, bessere Bedingungen für Vertriebene aus Tschetschenien zu schaffen

Nazran/Berlin, 16. Januar 2002. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen ruft den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Ruud Lubbers, anlässlich seines heutigen Inguschetien-Besuchs auf, sich für eine bessere Versorgung der Tschetschenen in Inguschetien einzusetzen. Unbeachtet von der internationalen Gemeinschaft leben Hunderttausende tschetschenische Vertriebene dort unter inakzeptablen Bedingungen. Da die Gewalt in Tschetschenien weiterhin anhält, nimmt die Zahl der Vertriebenen täglich zu. Weiterlesen

30 Jahre Ärzte ohne Grenzen - Spendenaufruf für die Opfer von vergessenen Konflikten

Berlin, 17. Dezember 2001. Seit ihrer Gründung am 20. Dezember 1971 leistet die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen medizinische Nothilfe in Krisengebieten. In vielen der über 80 Länder, in denen die Mitarbeiter tätig sind, spielen sich so genannte vergessene Konflikte im Schatten der Medienaufmerksamkeit ab. Ärzte ohne Grenzen weist darauf hin, dass trotz der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 heute viele Flüchtlinge weltweit im Stich gelassen werden. Für die betroffenen Menschen ruft die Organisation anlässlich des 30-jährigen Bestehens zu großzügigen Spenden auf. Weiterlesen

Demokratische Republik Kongo: Verdacht auf hämorrhagisches Fieber - Ärzte ohne Grenzen untersucht Ausbruch

Demokratische Republik KongoBerlin, 7. Dezember 2001. Die internationale medizinische Organisation Ärzte ohne Grenzen untersucht einen möglichen Ausbruch von hämorrhagischem Fieber in der Demokratischen Republik Kongo. In der westlichen Provinz Kasai wurden 30 Infektionen festgestellt, von diesen Patienten sind bereits 17 verstorben. Ein weiterer Fall wurde aus dem Nordosten des Landes, in der Region Watsa, gemeldet. Weiterlesen

Afghanistan: Viele Zivilisten bei Bombardierung von Tora Bora verwundet

AfghanistanBerlin, 6. Dezember 2001. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen fordert die Kriegsparteien in Afghanistan auf, Zivilisten im umkämpften Gebiet um Tora Bora zu verschonen. Seit dem 1. Dezember wurden mehr als 80 Tote und 50 Verletzte gezählt, darunter viele Frauen und Kinder. Die Verletzten wurden in das Krankenhaus nach Dschalalabad transportiert. Die Opfer stammen nicht nur aus Tora Bora im Osten Afghanistans, sondern auch aus den nahe gelegenen Dörfern Pachir, Wazir und Agam. Weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen fordert iranische Behörden auf, Hilfsaktionen für Afghanen nicht zu behindern

IranBerlin, 5. Dezember 2001. Die medizinische Organisation Ärzte ohne Grenzen fordert die iranischen Behörden auf, die Hilfsaktionen in Afghanistan zu unterstützen und die Grenze zum Iran für Flüchtlinge zu öffnen. Über 2000 Vertriebene sind innerhalb der letzten zehn Tage in den Lagern Makaki und Mile 46 angekommen. Diese Camps, die von den iranischen Behörden errichtet wurden, liegen vier Kilometer von der Grenze entfernt in der afghanischen Provinz Nimruz. Wiederholt haben iranische Grenzpatrouillen auf Familien geschossen, die die Grenze überqueren wollten. Weiterlesen

Seiten