Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 142.980 Patienten
    haben wir allein von Ende August Bis Anfang Dezember 2017 in Bangladesch im Rahmen unserer Hilfe für die Bevölkerungsgruppe der Rohingya behandelt.

Meldungen

Rückblick 2001: Gutes Spendenergebnis - mehr Projektmitarbeiter erwünscht Größte Sorge ist aktuell Angola

AngolaBerlin, 21. Juni 2002. Die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mit Einnahmen von 33,9 Millionen Mark ein gutes Ergebnis erzielt. Dies teilte die Organisation anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2001 mit. 114 in Deutschland lebende Mitarbeiter haben letztes Jahr in Projekten des internationalen Netzwerks gearbeitet. Die Anzahl der Projektmitarbeiter soll künftig gesteigert werden. Größte Sorge sei derzeit die dramatische Ernährungslage in Angola, die in den Medien kaum Beachtung findet. Weiterlesen

Hunderttausende dem Hungertod überlassen: Ärzte ohne Grenzen kritisiert unzureichende Reaktionen der angolanischen Regierung und der Vereinten Nationen

AngolaLuanda/Berlin, 11. Juni 2002. Nach Angaben der internationalen Organisation Ärzte ohne Grenzen sind Hunderttausende Angolaner vom Hungertod bedroht, wenn die angolanische Regierung und die Vereinten Nationen nicht unverzüglich massive Anstrengungen dagegen unternehmen. Auf einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag in Luanda warf die Organisation der angolanischen Regierung, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und dem UN-Koordinationsbüro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) vor, bislang viel zu langsam und unangemessen auf die humanitäre Notlage von mindestens 500.000 Angolanern reagiert zu haben. Seit dem Waffenstillstandsabkommen vom 4. April 2002 hat Ärzte ohne Grenzen Zugang zu Gebieten, die jahrelang von jeglicher Hilfe abgeschnitten waren. Tausende sind dort bereits an Hunger gestorben. Weiterlesen

TV-Moderator Jörg Pilawa eröffnet "Flüchtlingslager": "Überleben auf der Flucht" - eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen

Berlin/Essen, 4. Juni 2002. ARD-Moderator Jörg Pilawa hat heute in Essen ein nachgebautes Flüchtlingslager der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eröffnet. Die Ausstellung "Überleben auf der Flucht" soll den Besuchern zeigen, wie Flüchtlinge und Vertriebene weltweit leben müssen. Die Ausstellung, die für Erwachsene und Kinder geeignet ist, wird neben Essen auch in Hannover und Frankfurt/M gezeigt. Weiterlesen

Angola: Ärzte ohne Grenzen fordert sofortige Nahrungsmittelhilfe

AngolaLuanda/Berlin, 24. Mai 2002. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat ihre Hilfsprogramme in Angola ausgeweitet. In der Provinz Huambo im Westen des Landes sind die Mitarbeiter auf eine weitere Region gestoßen, in der es kaum Nahrungsmittel und keine medizinische Versorgung gibt. Die Sterbe- und Unterernährungsraten liegen hier, ähnlich wie in anderen Regionen, fünf bis zehn mal höher als der Schwellenwert für eine akute Krise. Ärzte ohne Grenzen ruft die angolanische Regierung sowie die internationale Gemeinschaft auf, umgehend Nahrungsmittel zu verteilen. Nur so kann nach Ansicht der Organisation der Tod von Zehntausenden Menschen verhindert werden. Weiterlesen

Angola: Tausende vom Hungertod bedroht

AngolaLuanda/Berlin, 16. Mai 2002. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist in der südangolanischen Provinz Huila auf etwa 10.000 Menschen in katastrophalem gesundheitlichen Zustand gestoßen. Ehemalige UNITA-Soldaten haben sich mit ihren Familien in den vergangenen Wochen in der Stadt Galangue eingefunden, um dort ihre Waffen abzugeben. Ärzte ohne Grenzen hat wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass in den Gebieten, die seit dem Waffenstillstandsabkommen wieder für humanitäre Organisationen zugänglich sind, Zehntausende Menschen schwer unterernährt und krank sind. Weiterlesen

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