Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 142.980 Patienten
    haben wir allein von Ende August Bis Anfang Dezember 2017 in Bangladesch im Rahmen unserer Hilfe für die Bevölkerungsgruppe der Rohingya behandelt.

Meldungen

Akute Ernährungskrise in Angola - Nahrungsmittelhilfe ist noch immer unzureichend

AngolaBerlin/Luanda, 27. Juni 2002. In Angola gibt es in einigen Regionen sogenannte "Hungertaschen", in denen viele Menschen schwer unterernährt sind und die Sterberate weit über dem Wert liegt, der eine akute Notsituation bezeichnet. Eine neue Ernährungsstudie, die von der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen Mitte Juni durchgeführt wurde, bestätigt die kritische Lage. Weiterlesen

Rückblick 2001: Gutes Spendenergebnis - mehr Projektmitarbeiter erwünscht Größte Sorge ist aktuell Angola

AngolaBerlin, 21. Juni 2002. Die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mit Einnahmen von 33,9 Millionen Mark ein gutes Ergebnis erzielt. Dies teilte die Organisation anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2001 mit. 114 in Deutschland lebende Mitarbeiter haben letztes Jahr in Projekten des internationalen Netzwerks gearbeitet. Die Anzahl der Projektmitarbeiter soll künftig gesteigert werden. Größte Sorge sei derzeit die dramatische Ernährungslage in Angola, die in den Medien kaum Beachtung findet. Weiterlesen

Hunderttausende dem Hungertod überlassen: Ärzte ohne Grenzen kritisiert unzureichende Reaktionen der angolanischen Regierung und der Vereinten Nationen

AngolaLuanda/Berlin, 11. Juni 2002. Nach Angaben der internationalen Organisation Ärzte ohne Grenzen sind Hunderttausende Angolaner vom Hungertod bedroht, wenn die angolanische Regierung und die Vereinten Nationen nicht unverzüglich massive Anstrengungen dagegen unternehmen. Auf einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag in Luanda warf die Organisation der angolanischen Regierung, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und dem UN-Koordinationsbüro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) vor, bislang viel zu langsam und unangemessen auf die humanitäre Notlage von mindestens 500.000 Angolanern reagiert zu haben. Seit dem Waffenstillstandsabkommen vom 4. April 2002 hat Ärzte ohne Grenzen Zugang zu Gebieten, die jahrelang von jeglicher Hilfe abgeschnitten waren. Tausende sind dort bereits an Hunger gestorben. Weiterlesen

Seiten