Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

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    trafen im vergangenen Jahr von Ärzte ohne Grenzen unterstützte Krankenhäuser - allein in Syrien. Wir fordern: Krankenhäuser dürfen nicht zur Zielscheibe werden!

Meldungen

Palästinensische Autonomiegebiete: Ärzte ohne Grenzen fordert ungehinderten Zugang zu Patienten

Berlin/Jerusalem, 5. April 2002. Die Behinderung medizinischer Hilfe in den besetzten palästinensischen Gebieten hat nach Ansicht der internationalen Organisation Ärzte ohne Grenzen ein alarmierendes Ausmaß angenommen. Die Mitarbeiter stellen eine andauernde Verletzung des internationalen humanitären Völkerrechts fest. Zu einem Zeitpunkt, zu dem die palästinensische Zivilbevölkerung stärkstem militärischem Druck ausgesetzt ist, werden den Hilfsteams strenge Restriktionen auferlegt. Selbst in Gebieten wie Hebron und im Gazastreifen, wo Ärzte ohne Grenzen schon seit einigen Jahren tätig ist, und die derzeit nicht im Zentrum der israelischen Angriffe stehen, ist der Zugang der Bevölkerung zu medizinischer Versorgung gefährdet. Weiterlesen

Bangladesch: Ärzte ohne Grenzen fordert mehr Hilfe und Schutz für Rohingya-Flüchtlinge

BangladeschBerlin/Dhaka, 2. April 2002. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen ruft das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) sowie die Regierung von Bangladesch auf, für bessere Lebensbedingungen und mehr Schutz für die birmesischen Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch zu sorgen. Zehn Jahre, nachdem die Rohingyas, Angehörige einer islamischen Minderheit, aus Myanmar (Birma) nach Bangladesch geflohen sind, leben sie dort noch immer unter inakzeptablen Bedingungen in Flüchtlingslagern. Weiterlesen

Kolumbien: Mehr als 10.000 Menschen gegen Masern geimpft - Besorgnis über fehlendes Malariamedikament

KolumbienBogotá/Berlin, 20. März 2002. Die internationale medizinische Organisation Ärzte ohne Grenzen hat im Norden Kolumbiens mehr als 10.000 Kinder und Erwachsene bis 35 Jahre gegen Masern geimpft. Die zweiwöchige Impfaktion im Bezirk Santa Marta im Department Magdalena, die bis zum 23. März dauert, soll verhindern, dass sich die Krankheit epidemisch ausbreitet. Bisher sind in Nueva Granada im selben Department vier Masernfälle bestätigt worden. Weiterlesen

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