Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 142.980 Patienten
    haben wir allein von Ende August Bis Anfang Dezember 2017 in Bangladesch im Rahmen unserer Hilfe für die Bevölkerungsgruppe der Rohingya behandelt.

Meldungen

Pharmaunternehmen Roche gibt Druck nach Ärzte ohne Grenzen begrüßt Preissenkung für Aidsmedikamenten

SüdafrikaGenf/Berlin, 13. Februar 2003. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen begrüßt die Ankündigung des Pharmaherstellers Roche, den Preis für das HIV/Aids -Medikament Nelfinavir (Viracept®) in ärmeren Ländern deutlich zu senken. Seit April 2002 hat Ärzte ohne Grenzen das Unternehmen wiederholt aufgefordert, das Produkt zu verbilligten Preisen abzugeben. Das Medikament ist bei der Behandlung von HIV/Aids -Patienten in einigen Fällen unersetzlich und war bislang für die meisten Betroffenen unbezahlbar. Weiterlesen

TRIPS-Verhandlungen in Tokio: Erklärung von Doha steht auf dem Spiel

Genf/Berlin, 13. Februar 2003. Bei den Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) in Tokio sieht die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen den Zugang ärmerer Länder zu kostengünstigen Medikamenten ernsthaft in Gefahr. Sollte dem aktuellen Vorschlag des Vorsitzenden des TRIPS-Rates, Pérez Motta, zugestimmt werden, könnten viele ärmere Länder das Recht, Zwangslizenzen zu verhängen, nur im Falle eines "nationalen Notstands oder einer anderen extremen Notsituation" anwenden. Industriestaaten dagegen wäre der uneingeschränkte Gebrauch von Zwanglizenzen weiterhin möglich. Ärzte ohne Grenzen ruft die WTO-Mitglieder auf, Mottas Vorschlag abzulehnen. Weiterlesen

Dagestan: Humanitärer Helfer seit sechs Monaten entführt Ärzte ohne Grenzen fordert Regierungen Russlands und Dagestans auf, sich verstärkt für die Freilassung einzusetzen

Moskau/Berlin, 12. Februar 2003. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen vermutet, dass die Entführung ihres Mitarbeiters Arjan Erkel eine politische Dimension haben könnte. Dies gab Morten Rostrup, Präsident des internationalen Rates von Ärzte ohne Grenzen am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Moskau bekannt. Die Vermutung basiert laut Rostrup auf der Tatsache, dass auch sechs Monate nach der Entführung noch immer kein Kontakt zu den Entführern besteht und der Fall weiterhin ungelöst ist. Weiterlesen

Entführung von Arjan Erkel in Dagestan Europäische Union fordert die Freilassung des Ärzte ohne Grenzen-Mitarbeiters

Moskau/Berlin, 5. Februar 2003. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen begrüßt eine Erklärung der Europäischen Union (EU) vom 31. Januar 2003, in der die Freilassung ihres Mitarbeiters Arjan Erkel gefordert wird. Der Landeskoordinator wurde vor knapp sechs Monaten von unbekannten Bewaffneten in der dagestanischen Hauptstadt Makhachkala entführt und ist bis heute vermisst. Weiterlesen

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