Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • Mehr als 50 Angriffe
    trafen im vergangenen Jahr von Ärzte ohne Grenzen unterstützte Krankenhäuser - allein in Syrien. Wir fordern: Krankenhäuser dürfen nicht zur Zielscheibe werden!

Meldungen

Somalia - Ärzte ohne Grenzen besorgt über die Sicherheit humanitärer Helfer

SomaliaNairobi/Berlin, 27. März 2001. Nach einem zweistündigen Schusswechsel in Mogadischu am heutigen Dienstag Morgen erhielt die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen die Bestätigung, dass drei internationale Mitarbeiter der Organisation (zwei Spanier und ein Franzose) zusammen mit einem nationalen Mitarbeiter in ein Haus in Karaan in Nord-Mogadischu gebracht wurden. Bei ihnen befinden sich außerdem zwei internationale UN-Angestellte und ein somalischer UNICEF-Mitarbeiter. Berichten zufolge sind sie am Leben und sollen das Haus verlassen können, sobald sich die Sicherheitslage beruhigt. Ärzte ohne Grenzen geht bei diesem Vorfall derzeit nicht von einer Entführung aus. Allerdings wurde das Gebäude der Organisation in Mogadischu völlig ausgeraubt. Weiterlesen

Welt-Tuberkulosetag - Ärzte ohne Grenzen fordert Forschung und Entwicklung von neuen Behandlungsmethoden

Berlin/Genf, 23. März 2001 - Anlässlich des Welt-Tuberkulosetages am 24. März 2001 fordert die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen einfachere und kostengünstigere Behandlungsmöglichkeiten für Tuberkulose (TB). Ein Drittel der Weltbevölkerung ist derzeit mit TB infiziert, mindestens zwei Millionen Menschen sterben jährlich an der Erkrankung. Zudem hat sich die Situation durch die HIV/Aids - Epidemie in den vergangenen Jahren noch verschärft. Trotz dieser dramatischen Zahlen sowie einem ernormen Wissensstand über die Krankheit wird nur wenig in die Entwicklung neuer Therapien investiert. Das neueste Medikament wurde vor 30 Jahren entwickelt, der Impfstoff 1923 (BCG). Weiterlesen

Mitarbeiterin von Ärzte ohne Grenzen gesund - Verdacht auf tropische Viruserkrankung bestätigt sich nicht

Hamburg/Berlin, 22.März 2001. Der Verdacht auf eine tropische Viruserkrankung, mit dem eine Mitarbeiterin der medizinischen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen heute morgen in die klinische Abteilung des Bernhard-Nocht-Instituts aufgenommen wurde, hat sich nach molekularbiologischen Untersuchungen nicht bestätigt. Die Mitarbeiterin der Organisation ist gesund und kann am morgigen Freitag aus der Klinik entlassen werden. Weiterlesen

Prozess in Südafrika - Ärzte ohne Grenzen startet weltweite Unterschriftenaktion

SüdafrikaBerlin, 12. März 2001. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat auf ihrer Homepage eine internationale Unterschriftenkampagne gestartet. Ziel der Aktion ist es, 39 Pharma-Unternehmen dazu zu bewegen, ihre Klage gegen die südafrikanische Regierung zurückzunehmen, um die Zulassung preiswerter Medikamente zu ermöglichen. Südafrika hat die höchste HIV/Aids -Rate weltweit, doch die meisten Patienten können sich die teuren Medikamente nicht leisten. Die Unterschriftenaktion ist abrufbar unter: www.aerzte-ohne-grenzen.de . Weiterlesen

Prozess um Zulassung preiswerter Aids-Medikamente verschoben - Ärzte ohne Grenzen begrüßt Entscheidung des Obersten Gerichtshofes

SüdafrikaBerlin, 7. März 2001. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen begrüßt die gestrige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, die südafrikanische regierungsunabhängige Organisation Treatment Action Campaign (TAC) als offiziellen Sachverständigen im Verfahren zuzulassen. TAC fordert die pharmazeutische Industrie auf, die hohen Medikamentenpreise sowie die Forderung nach langjährigem Patentschutz zu begründen. Die Arzneimittelhersteller müssen innerhalb eines Monats hierzu Stellung beziehen. Der Prozess wird am 18. April 2001 wiederaufgenommen. Weiterlesen

Seiten