Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

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    trafen im vergangenen Jahr von Ärzte ohne Grenzen unterstützte Krankenhäuser - allein in Syrien. Wir fordern: Krankenhäuser dürfen nicht zur Zielscheibe werden!

Meldungen

Ärzte ohne Grenzen weiterhin im Nordosten Afghanistans und in den Nachbarländern präsent

AfghanistanBerlin, 19. September 2001. Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist noch immer mit internationalen Teams im Nordosten Afghanistans präsent. Während die Organisation aus Sicherheitsgründen alle internationalen Mitarbeiter aus den von den Taliban kontrollierten Regionen evakuieren musste, bleibt Ärzte ohne Grenzen vorerst in der Provinz Badakhstan tätig. Diese Provinz im Nordosten Afghanistans wird von der Nordallianz kontrolliert. In fast allen anderen Landesteilen laufen die Projekte mit Hilfe afghanischer Mitarbeiter weiter. Weiterlesen

Doris Dörrie eröffnet Ausstellung in Berlin "Unbezahlbar krank. Gesundheit - ein Menschenrecht?"

Berlin, 7. September 2001. Die Autorin und Regisseurin Doris Dörrie hat am Freitag in Berlin eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen eröffnet, die auf den mangelnden Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten aufmerksam macht. Jährlich sterben etwa 17 Millionen Menschen an behandelbaren Infektionskrankheiten wie Tuberkulose , Malaria oder Schlafkrankheit , weil Medikamente fehlen oder für die Betroffenen in ärmeren Ländern unerschwinglich sind. Die Wanderausstellung tourt im September durch acht deutsche Städte (Berlin, Erfurt, Dresden, München, Nürnberg, Augsburg, Stuttgart, Ulm). Weiterlesen

Australien: Ärzte ohne Grenzen bietet medizinische Hilfe für die Flüchtlinge an Bord des Frachters Tampa an

AustralienSydney/Berlin, 30. August 2001. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat den mehr als 400 Flüchtlingen an Bord des norwegischen Frachters Tampa unabhängige humanitäre Hilfe angeboten. Die Organisation entsendet am heutigen Donnerstag ein medizinisches Team auf die Weihnachtsinsel (Australien), vor deren Küste das Schiff seit Sonntag liegt. Bislang haben die überwiegend afghanischen Flüchtlinge keinen Zugang zum Festland. Weiterlesen

Angola: Ärzte ohne Grenzen kritisiert Kriegsparteien - Bevölkerung hat kaum Zugang zu humanitärer Hilfe

AngolaLuanda/Berlin, 2. Juli 2001. Die internationale medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat die Konfliktparteien in Angola scharf kritisiert. Sie wirft der Regierung und den UNITA-Rebellen vor, für die Vertreibung von Zehntausenden Menschen verantwortlich zu sein und gleichzeitig den Menschen in den von ihnen kontrollierten Gebieten keine Hilfe zu gewähren. Nach UN-Angaben lebt zudem etwa eine halbe Million Angolaner in Regionen, die für humanitäre Hilfe völlig unzugänglich sind. Weiterlesen

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