Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 142.980 Patienten
    haben wir allein von Ende August Bis Anfang Dezember 2017 in Bangladesch im Rahmen unserer Hilfe für die Bevölkerungsgruppe der Rohingya behandelt.

Meldungen

Zwangsumsiedlung von Vertriebenen in Darfur - Ärzte ohne Grenzen ist besorgt über Gesundheitslage

SudanParis/Berlin, 15. Januar 2004. Die sudanesische Regierung hat am Donnerstag zwei Vertriebenenlager in der Stadt Nyala in der Provinz Darfur im Westen des Sudans geschlossen. Hier lebten etwa 10.000 Vertriebene, die vor den Kämpfen in der Region geflüchtet waren. Die extrem geschwächten Menschen sollen in neue Lager zwangsumgesiedelt werden, die etwa 20 Kilometer von Nyala entfernt liegen. Dort sind weder die notwendige Sicherheit noch ausreichende Hilfe gewährleistet. Ärzte ohne Grenzen befürchtet, dass sich die Gesundheitssituation der Vertriebenen durch die Umsiedlung weiter verschlechtern wird. Weiterlesen

Bolivien: 40.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen - Ärzte ohne Grenzen unterstützt Wasser- und Sanitärversorgung

BolivienTrinidad/Berlin, 15. Januar 2004. Nach starken Regenfällen ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung in der bolivianischen Stadt Trinidad von Überflutungen betroffen. Über 12.000 Menschen mussten nach offiziellen Schätzungen evakuiert werden. Ärzte ohne Grenzen hilft beim Aufbau der Wasser- und Sanitärversorgung in den Notunterkünften, liefert Medikamente und unterstützt die lokalen Behörden bei der medizinischen Arbeit. Weiterlesen

Seit 500 Tagen entführt: Vor mehr als 16 Monaten wurde Arjan Erkel im Kaukasus gefangen genommen

Berlin, 23. Dezember 2003. Am 1. Weihnachtstag befindet sich der Niederländer Arjan Erkel 500 Tage in Gefangenschaft. Der 33-jährige Projektleiter von Ärzte ohne Grenzen wurde am 12. August 2002 in der dagestanischen Hauptstadt Makhachkala von unbekannten bewaffneten Männern entführt. Dagestan ist eine Nachbarrepublik zu Tschetschenien und gehört zur Russischen Föderation. Weiterlesen

Im Südsudan droht eine Kala-Azar Epidemie Ärzte ohne Grenzen fordert konzertierte Aktion gegen tödliche Krankheit

SudanNairobi/Berlin, 22. Dezember 2003. Nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen breitet sich in der südsudanesischen Provinz Upper Nile die tödliche Tropenkrankheit Kala-Azar zunehmend aus. Die Zahl der Erkankten steige stark an, berichten Mitarbeiter der Organisation. Ärzte ohne Grenzen ruft andere internationale Organisationen auf, sich in der Region zu engagieren, um eine Epidemie zu verhindern. Weiterlesen

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