Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

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    trafen im vergangenen Jahr von Ärzte ohne Grenzen unterstützte Krankenhäuser - allein in Syrien. Wir fordern: Krankenhäuser dürfen nicht zur Zielscheibe werden!

Meldungen

Demokratische Republik Kongo: Ärzte ohne Grenzen evakuiert Team nach gewaltsamen Übergriffen

Demokratische Republik KongoGenf/Kampala, 30. August 2002 - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde das Projekt von Ärzte ohne Grenzen in Dungu im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo Zielscheibe von gewalttätigen Übergriffen. Mitarbeiter wurden mit Waffen bedroht und Schüsse fielen. Die Organisation hat daher ihre fünf internationalen Mitarbeiter vor Ort nach Kampala evakuiert. Es befinden sich keine Deutschen unter ihnen. Weiterlesen

Angola: Etwa 10.000 hungernde Menschen in Mavinga eingetroffen

AngolaGenf/Berlin, 30. August 2002 - In den vergangenen Tagen haben Tausende von Menschen die sogenannten "Auffanglager" Matungo und Capembe in der Provinz Cuando Cubango verlassen und zu Fuß den etwa 50 Kilometer langen Weg nach Mavinga zurückgelegt. Diese Massenbewegung wurde ausgelöst, als das Welternährungsprogramm (WFP) die Nahrungsmittelverteilung in den Lagern für zwei Wochen unterbrechen musste, nachdem auf der Landepiste von Mavinga eine Mine entdeckt worden war. Weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen fordert bedingungslose Freilassung von Arjan Erkel - Büros der Organisation in Dagestan bleiben geöffnet - Aktivitäten sind weiterhin eingestellt

Genf/Berlin, 19. August 2002. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist äußerst besorgt über das Schicksal ihres seit vergangenem Montag entführten Mitarbeiters. Die Organisation fordert die bisher unbekannten Täter auf, Arjan Erkel bedingungslos freizulassen. Ärzte ohne Grenzen musste infolge der Entführung seine Projekte in der russischen Republik Dagestan einstellen, die Büros in Makhachkala and Khazaviurt bleiben jedoch geöffnet. Weiterlesen

Dagestan: Ärzte ohne Grenzen verurteilt die Entführung eines Mitarbeiters - Projekte in Dagestan, Inguschetien und Tschetschenien eingestellt

Genf/Berlin, 14. August 2002. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen verurteilt die Entführung ihres Mitarbeiters Arjan Erkel (32), Landeskoordinator in Dagestan, auf Schärfste. Der Niederländer war am Abend des 12. August gegen 22 Uhr in der Hauptstadt Makhachkala von drei zum Teil bewaffneten Männern auf dem Heimweg angehalten und entführt worden. Ärzte ohne Grenzen ist äußerst besorgt über das Schicksal von Arjan Erkel und appelliert an die bisher unbekannten Täter, ihn unverzüglich und unversehrt freizulassen. Weiterlesen

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