Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

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    trafen im vergangenen Jahr von Ärzte ohne Grenzen unterstützte Krankenhäuser - allein in Syrien. Wir fordern: Krankenhäuser dürfen nicht zur Zielscheibe werden!

Meldungen

Malaria in Ostafrika: Ärzte ohne Grenzen fordert Änderung der Behandlungsprotokolle Unterstützung der Geberländer notwendig

KeniaNairobi/Berlin, 13. Februar 2002. Politiker und Malariaexperten ostafrikanischer Länder beraten in dieser Woche in Nairobi über eine Änderung der Behandlungsprotokolle für Malaria in Ostafrika. Die internationale medizinische Organisation Ärzte ohne Grenzen fordert, dass die Protokolle zukünftig Kombinationstherapien mit dem Wirkstoff Artemisinin beinhalten sollten. Experten sind sich einig, dass dies für die wirksame Behandlung der Malaria in der Region heutzutage unerlässlich ist. Für die Umstellung der Protokolle auf die kostenintensivere Therapie mit Artemisinin-Derivaten ist laut einem heute veröffentlichten Bericht von Ärzte ohne Grenzen die Unterstützung der Geberländer notwendig. Weiterlesen

Demokratische Republik Kongo: Ärzte ohne Grenzen startet Impfkampagne gegen Masern

Demokratische Republik KongoGoma/Berlin, 8. Februar 2002. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen hat am vergangenen Donnerstag eine Masernimpfkampagne in Goma in der Demokratischen Republik Kongo gestartet. In fünf Tagen sollen rund 56.000 Kinder im Alter zwischen 9 Monaten und 15 Jahren geimpft werden. In den vergangenen Wochen wurden bereits 44.000 Kinder derselben Altersgruppe in Muanda sowie 15.000 Kinder in Ubundu und Lubutu im Osten des Landes geimpft. Weiterlesen

Afghanistan: Alarmierender Anstieg der Unterernährung im Lager Mazlakh trotz ausreichender Nahrungsmittel

AfghanistanHerat/Berlin, 7. Februar 2002. Im Vertriebenenlager Mazlakh nahe der Stadt Herat im Westen Afghanistans nimmt die Zahl der Unterernährten alarmierend zu. Dies ist um so Besorgnis erregender, als es genügend Nahrungsmittel im Lager selbst gibt. Hierzu legte die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen eine neue Studie vor. Weiterlesen

Afghanistan: Nahrungsmittelkrise verschlimmert sich

AfghanistanBerlin, 21. Januar 2002. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen warnt vor einer zunehmenden Nahrungsmittelkrise in der Provinz Faryab im Norden Afghanistans. In einer kürzlich im Karai-Tal durchgeführten Studie stellt die Organisation fest, dass jedes siebte Kind in der Region unterernährt ist. Die Gegend ist von der anhaltenden Dürre besonders hart betroffen. Vor allem in den abgelegenen Gebieten verschlechtert sich die Ernährungssituation zusehends. Laut Ärzte ohne Grenzen ist die allgemeine Nahrungsmittelverteilung unzureichend und erreicht die Bedürftigsten nicht. Weiterlesen

Demokratische Republik Kongo: Vulkanausbruch in der Demokratischen Republik Kongo - Ärzte ohne Grenzen leistet Hilfe für Flüchtlinge

Demokratische Republik KongoBerlin, 20. Januar 2002. Die medizinische Organisation Ärzte ohne Grenzen hat im Westen Ruandas und im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) Nothilfemaßnahmen gestartet, um den Menschen zu helfen, die durch den Vulkanausbruch vertrieben wurden. Medikamente, Zelte, Wasser- und Sanitärmaterial wurden von der ruandischen Hauptstadt Kigali nach Gisenyi gebracht, wo ein internationales Team die Flüchtlinge versorgt. Ein weiteres Team ist am Wochenende zur Verstärkung in die Region aufgebrochen. Weiterlesen

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