Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 142.980 Patienten
    haben wir allein von Ende August Bis Anfang Dezember 2017 in Bangladesch im Rahmen unserer Hilfe für die Bevölkerungsgruppe der Rohingya behandelt.

Meldungen

Liberia: Ärzte und Patienten verlassen letztes öffentliches Krankenhaus in Monrovia

LiberiaMonrovia/Berlin 11. Juni 2003. Patienten und Personal mussten gestern nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen das letzte öffentliche Krankenhaus von Monrovia verlassen. Das Redemption-Krankenhaus, in dem Ärzte ohne Grenzen bis zuletzt tätig war, liegt derzeit genau an der Frontlinie der äußerst gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Stadt. Vor der Evakuierung war es voll belegt mit Kriegsverletzten. Weiterlesen

Verzweifelte Situation für Zivilisten in Liberias Hauptstadt - Ärzte ohne Grenzen schickt Hilfsgüter nach Monrovia

LiberiaBerlin, 10. Juni 2003. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat einen Teil des Personals aus der seit Tagen umkämpften liberianischen Hauptstadt Monrovia abgezogen, bleibt aber weiterhin mit einem dreiköpfigen Team vor Ort. Nach Angaben der Organisation funktioniert die Wasserversorgung nicht mehr, und die Krankenhäuser haben keinen Strom. Viele Bewohner Monrovias sind geflohen, um sich vor den Kämpfen in Sicherheit zu bringen. Weiterlesen

TV-Moderator Jörg Pilawa eröffnet "Flüchtlingslager" "Überleben auf der Flucht" - eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen

Berlin/Hamburg, 3. Juni 2003. Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat am Dienstag auf dem Hamburger Gänsemarkt ein nachgebautes Flüchtlingslager eröffnet. Im Vorfeld des Weltflüchtlingstags am 20. Juni zeigt die Organisation, wie Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit geholfen wird. Die Ausstellung ist für Erwachsene und Kinder geeignet und wird nach Hamburg auch in Schwerin und Leipzig gezeigt. Schirmherr der Aktion "Überleben auf der Flucht" ist ARD-Moderator Jörg Pilawa. Weiterlesen

G8-Gipfel in Evian: Ärzte ohne Grenzen kritisiert "Aktionsplan des Stillstands" - Deutscher Beitrag zum Globalen Fonds beschämend

Evian/Berlin, 3. Juni 2003. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen wirft den Regierungen der G8-Staaten vor, auf dem Gipfeltreffen in Evian die Gesundheitsinteressen der ärmeren Länder zu Gunsten der politischen und wirtschaftlichen Ziele der Teilnehmerstaaten geopfert zu haben. In dem am Montag verabschiedeten "Aktionsplan des Stillstands" sind die Forschung an Tropenkrankheiten sowie der dauerhafte Zugang zu kostengünstigen Medikamenten in ärmeren Ländern laut Ärzte ohne Grenzen zu leeren Versprechungen verkommen. Auch die langfristige Finanzierung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids , Tuberkulose und Malaria sei nicht gewährleistet. Die Organisation fordert die deutsche Bundesregierung auf, ihren Beitrag im Jahr 2003 auf mindestens 100 Millionen US-Dollar zu erhöhen. Weiterlesen

G8-Gipfel in Evian: Gesundheit in ärmeren Ländern steht auf dem Spiel - Ärzte ohne Grenzen fordert G8 auf, Versprechungen umzusetzen

Berlin, 28. Mai 2003. Im Vorfeld des G8-Gipfels befürchtet die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, dass die Gesundheit der Menschen in ärmeren Ländern den Interessen der Pharmaindustrie zum Opfer fällt. Die Organisation kritisiert, dass sich viele Zusagen, die auf früheren Gipfeln getroffen wurden, bislang als leere Versprechungen erwiesen haben. Weiterlesen

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