Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

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    trafen im vergangenen Jahr von Ärzte ohne Grenzen unterstützte Krankenhäuser - allein in Syrien. Wir fordern: Krankenhäuser dürfen nicht zur Zielscheibe werden!

Meldungen

Schwere Ernährungskrise in Angola: "Ich finde keine Worte mehr für das Leid dieser Menschen."

AngolaLuanda/Berlin, 7. Mai 2002. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist sehr besorgt über das Ausmaß der aktuellen Ernährungskrise in Angola. Seit dem Beginn des Friedensprozesses öffnen sich langsam einige unzugängliche Regionen des Landes. Tausende Menschen haben dort in den vergangenen Jahren ohne Zugang zu genügend Nahrungsmitteln oder sicheren Unterkünften gelebt. Langsam trauen sie sich jetzt aus den Wäldern heraus. Ärzte ohne Grenzen berichtet, dass die meisten Menschen schwer unterernährt sind, viele auf dem Weg in die größeren Städte sterben und dringend Hilfe benötigen. Weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen kritisiert Kriegsparteien im Sudan: Angriffe auf Zivilisten fordern extrem viele Todesopfer

SudanNairobi/Berlin, 29. April 2002. In einem heute veröffentlichten Bericht macht die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen alle Konfliktparteien im Sudan für die hohe Zahl der Todesfälle unter der Zivilbevölkerung in der südwestlichen Provinz Western Upper Nile (WUN) verantwortlich. Seit 1997 hat sich der Konflikt in dieser ölreichen Region intensiviert. Ärzte ohne Grenzen zufolge greifen alle Kriegsfraktionen zunehmend Zivilisten und medizinische Einrichtungen an. Weiterlesen

Angola: Katastrophale humanitäre Situation in neu zugänglichen Gebieten

AngolaKuito/Berlin, 26. April 2002. Nach dem Waffenstillstandsabkommen in Angola Anfang April hat die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen erstmals Zugang zu Gebieten erhalten, die über mehrere Jahre von humanitärer Hilfe abgeschnitten waren. Die Mitarbeiter berichten von Tausenden hungernden und kranken Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Jahrelang war den Zivilisten in den 30 von UNITA-Rebellen kontrollierten so genannten "grauen Zonen" der Zugang zu humanitärer Hilfe verwehrt worden. Weiterlesen

Kenia: Arzneimittelknappheit bedroht die Gesundheit von HIV/Aids-Patienten

KeniaBerlin/Nairobi, 16. April 2002. Mitarbeiter zahlreicher Gesundheitszentren in Kenia berichten von regelmäßigen und teilweise lang anhaltenden Ausfällen bei der Lieferung von HIV/Aids -Medikamenten. Es handelt sich dabei um Arzneimittel von pharmazeutische Unternehmen, die erst im vergangenen Jahr die Produktpreise für afrikanische Länder reduziert haben. Die KENYAN COALITION FOR ACCESS TO ESSENTIAL MEDICINES fordert eine schnelle Lösung dieses Problems. Weiterlesen

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