Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 142.980 Patienten
    haben wir allein von Ende August Bis Anfang Dezember 2017 in Bangladesch im Rahmen unserer Hilfe für die Bevölkerungsgruppe der Rohingya behandelt.

Meldungen

Erleichterung und Kritik nach Freilassung von Ärzte ohne Grenzen-Mitarbeiter - Einschüchterung und Gewalt gegenüber humanitären Helfern im Kaukasus halten an

Moskau/Berlin, 14. April 2004. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist erleichtert, dass ihr Mitarbeiter Arjan Erkel am Sonntag, 11. April 2004, nach 20 Monaten Geiselhaft im Nordkaukasus freigelassen wurde. Gleichzeitig betont die Organisation die schwerwiegenden Auswirkungen der Entführung, die wirkungsvolle Hilfe für die vom Krieg betroffene Zivilbevölkerung in der Region nahezu unmöglich gemacht hat. Weiterlesen

D.R. Kongo: Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe

Demokratische Republik KongoBerlin, 5. April 2004. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist sehr besorgt über die anhaltende sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen in der Demokratischen Republik Kongo. In einem neuen Bericht dokumentiert die Organisation, welche Folgen Vergewaltigung haben und wie den Frauen geholfen werden kann. Straffreiheit und die schlechte Sicherheitslage führen auch noch ein Jahr nach dem Friedensabkommen dazu, dass sexuelle Gewalt in der D. R. Kongo an der Tagesordnung ist. Weiterlesen

Kampf gegen Tuberkulose zum Scheitern verurteilt - Medikamente und Diagnostik völlig veraltet

Neu Delhi/Berlin, 23. März 2004. Anlässlich des Welt-Tuberkulosetags am 24. März fordert die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen dringend mehr Mittel zur Entwicklung von wirksamen Medikamenten gegen die Krankheit. Die Organisation befürchtet, den weltweiten Kampf gegen Tuberkulose (TB) zu verlieren, da die Arzneimittel und Diagnose-Instrumente völlig veraltet sind. Auch die HIV/Aids - Pandemie trägt zu einer Verschärfung des Problems bei, da TB häufig als Begleitinfektion von HIV auftritt und dabei noch schwieriger zu behandeln ist. Weiterlesen

Humanitärer Helfer seit 19 Monaten entführt - Ärzte ohne Grenzen wirft russischen Behörden Untätigkeit und Desinteresse vor

Moskau/Berlin, 18. März 2004. 19 Monate nach der Entführung ihres Mitarbeiters Arjan Erkel wirft die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen den russischen Behörden Versagen bei der Lösung des Falles vor. Im vergangenen Mai hatte Präsident Putin zugesichert, dem Entführungsfall höchste Priorität einzuräumen. Dieses Versprechen hat die russische Regierung nicht eingelöst. Weiterlesen

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