Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

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    trafen im vergangenen Jahr von Ärzte ohne Grenzen unterstützte Krankenhäuser - allein in Syrien. Wir fordern: Krankenhäuser dürfen nicht zur Zielscheibe werden!

Meldungen

Tschetschenien/Dagestan: Ärzte ohne Grenzen begrüßt die Freilassung von Nina Davydovich - Projektleiter von Ärzte ohne Grenzen weiterhin entführt

Genf/Berlin, 10. Januar 2003. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen begrüßt die Freilassung von Nina Davydovich, Leiterin der russischen Nichtregierungsorganisation Druzhba. Sie wurde nach 168 Tagen freigelassen, nachdem sie am 23. Juli 2002 im Kaukasus entführt worden war. Ärzte ohne Grenzen wünscht ihr Kraft, sich schnell zu erholen, und hofft, dass sie so rasch wie möglich zu ihrer Familie und ihren Freunden zurückkehren kann. Gleichzeitig hofft die Organisation, dass der im Kaukasus entführte Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen, Arjan Erkel, nun ebenfalls bald freigelassen wird. Weiterlesen

Demokratische Republik Kongo 35.000 Menschen fliehen vor anhaltenden Kämpfen

Demokratische Republik KongoBerlin, 7. Januar 2003. Trotz des Friedensabkommens von Mitte Dezember zwingen anhaltende Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen Zehntausende Menschen im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo zur Flucht. Nach Angaben der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen machen die gewalttätigen Auseinandersetzungen weite Teile des Landes für humanitäre Hilfe unzugänglich. Viele Menschen sind weiterhin von jeglicher humanitären Hilfe abgeschnitten. Weiterlesen

Somalia: Zehn Jahre nach "Operation Restore Hope" Zivilbevölkerung benötigt dringend humanitäre Hilfe

SomaliaNairobi/Berlin, 9. Dezember 2002. Ein Jahrzehnt nach der Landung der UN-Truppen in Somalia, die die Bevölkerung vor einer Hungersnot retten sollten, ist die humanitäre Situation im Land alarmierend. Der anhaltende Bürgerkrieg hat nach Ansicht der internationalen Organisation Ärzte ohne Grenzen dramatische Folgen für die Gesundheit der somalischen Bevölkerung. Während die internationale Gemeinschaft Somalia den Rücken kehrt, plädiert Ärzte ohne Grenzen für eine Verstärkung der humanitären Hilfe. Weiterlesen

Minenunfall in Angola - Explosion fordert sieben Tote und sechs Verletzte

AngolaBerlin, 2. Dezember 2002. In der südöstlichen angolanischen Provinz Cuando Cubango hat sich am vergangenen Freitag ein tragischer Minenunfall ereignet. Sieben Menschen starben und sechs weitere wurden schwer verletzt, als ein Fahrzeug der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen über eine Anti-Panzermine fuhr. Der Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr in der Nähe der Stadt Mavinga. Weiterlesen

Welt-Aids-Tag: Ärzte ohne Grenzen: Bundesregierung muss mehr Geld bereitstellen

Berlin, 29. November 2002. Anlässlich des Welt- Aids -Tages ruft die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen Regierungen, internationale Organisationen und Geberländer auf, die Programme zur Behandlung von HIV/Aids -Patienten in ärmeren Ländern auszuweiten. Die Organisation fordert die Regierungen der Industrieländer auf, mehr Geld für die Behandlung bereitzustellen und den Schutz der Gesundheit in ärmeren Ländern nicht zu Gunsten eigener Interessen einzuschränken. Zudem müssen die Arzneimittelpreise drastisch gesenkt werden. Weiterlesen

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