Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

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    trafen im vergangenen Jahr von Ärzte ohne Grenzen unterstützte Krankenhäuser - allein in Syrien. Wir fordern: Krankenhäuser dürfen nicht zur Zielscheibe werden!

Meldungen

Russische Ermittler versichern, dass entführter Mitarbeiter Arjan Erkel lebt Ärzte ohne Grenzen begrüßt die Nachricht und fordert mehr Engagement für seine sichere Freilassung

Moskau/Berlin, 12. Mai 2003. Neun Monate nach der Entführung von Arjan Erkel, Projektleiter der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im Nordkaukaus, haben russische Ermittler der Organisation versichert, dass er am Leben ist. Weiterhin bleibt jedoch ungeklärt, wo der Mitarbeiter sich befindet, wer ihn entführt hat und was die Motive für die Entführung sind. Ärzte ohne Grenzen ruft den russischen Präsidenten Putin auf, alles in seiner Macht stehende zu tun, um Arjan Erkels Freilassung zu erreichen. Weiterlesen

Tschetschenien/Inguschetien: Tschetschenische Vertriebene werden zur Rückkehr gezwungen

Moskau/Berlin, 6. Mai 2003. 98 Prozent aller Tschetschenen, die derzeit in Inguschetien in Zelten leben, wollen nicht in ihre Heimat zurückkehren. Die meisten fürchten in Tschetschenien um ihr Leben. Dies ergab eine Studie der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die am Dienstag in Moskau vorgestellt wurde. Ärzte ohne Grenzen ruft den Präsidenten der Republik Inguschetien sowie die russischen Bundesbehörden auf, die Menschen nicht zu einer Rückkehr zu zwingen. Weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen kritisiert: Irakisches Gesundheitssystem erhält keine Unterstützung durch USA - Gesundheit der irakischen Bevölkerung bedroht

IrakWashington/Berlin, 2. Mai 2003. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen fordert die US-geführte Allianz in ihrer Eigenschaft als Besatzungsmacht erneut auf, die medizinische Versorgung im Irak sicherzustellen. Diese Verpflichtung ist im humanitären Völkerrecht verankert und laut Ärzte ohne Grenzen bislang nicht erfüllt worden. Der Organisation zufolge ist die Gesundheit der irakischen Bevölkerung bedroht, da dringende medizinische Bedürfnisse nicht abgedeckt und die Krankenhäuser desorganisiert sind. Weiterlesen

Eindämmung von SARS in Vietnam erfolgreich Ärzte ohne Grenzen zieht Team zurück

VietnamBrüssel/Berlin, 30. April 2003. Die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen zieht ihr sechsköpfiges Team aus Hanoi zurück, das an der Bekämpfung der Viruskrankheit SARS teilgenommen hatte. Am 28. April hat die Weltgesundheitsorganisation WHO Vietnam als erstes Land von der Liste betroffener Staaten gestrichen. 22 Tage lang hatte es keine neuen Krankheitsfälle gegeben. Nach Ansicht von Ärzte ohne Grenzen ist die erfolgreiche Eindämmung der Krankheit darauf zurückzuführen, dass die vietnamesische Regierung sehr schnell und offen reagiert hat. Zudem sei die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Behörden, der WHO, den Krankenhäusern und Ärzte ohne Grenzen sehr positiv gewesen. Weiterlesen

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