Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

  • 142.980 Patienten
    haben wir allein von Ende August Bis Anfang Dezember 2017 in Bangladesch im Rahmen unserer Hilfe für die Bevölkerungsgruppe der Rohingya behandelt.

Meldungen

Süd-Darfur: Hilfe für Vertriebene noch immer unzureichend - Neue Studien zeigen prekäre Gesundheits- und Ernährungslage

SudanNyala/Berlin, 27. September 2004. Die Hilfsmaßnahmen im sudanesischen Süd-Darfur reichen noch immer nicht aus, um die Vertriebenen angemessen zu versorgen. Dies zeigen Studien, die die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in den vergangenen Wochen in Vertriebenenlagern in Süd-Dafur durchgeführt hat. Die Unterernährungs- und Sterblichkeitsraten liegen demnach deutlich über dem Schwellenwert für eine akute Krise. Die Organisation warnt vor einer Verschlimmerung der Lage, wenn die Hilfe nicht ausgeweitet wird. Weiterlesen

Nach 24 Jahren unabhängiger Hilfe für die afghanische Bevölkerung: Ärzte ohne Grenzen verlässt Afghanistan nach Mord und Drohungen

AfghanistanBerlin, 28. Juli 2004. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat die Beendigung aller Projekte in Afghanistan angekündigt. Mit dieser Entscheidung zieht die Organisation die Konsequenzen aus dem Mord an fünf ihrer Mitarbeiter. Am 2. Juni 2004 wurde ein Fahrzeug von Ärzte ohne Grenzen in einem Hinterhalt in der nordwestlichen Provinz Badghis gezielt angegriffen. Die fünf Mitarbeiter wurden erschossen. Dieser gezielte Mordanschlag ist beispiellos in der Geschichte der Organisation, die seit mehr als 30 Jahren in vielen der gewalttätigsten Konflikte weltweit tätig ist. Weiterlesen

Humanitäre Katastrophe in Darfur/Sudan - Ärzte ohne Grenzen: Die Zahl der Opfer steigt ständig

SudanLondon/Berlin, 26. Juli 2004. Obwohl die Region Darfur im Westen des Sudans immer mehr mediale und politische Aufmerksamkeit erhält, hat sich die verzweifelte Lage der Vertriebenen nicht verbessert. Dies erklärte der Präsident des internationalen Netzwerks von Ärzte ohne Grenzen, Rowan Gillies, nach seiner Rückkehr aus Darfur auf einer Pressekonferenz in London. Weiterlesen

Positive Spendenbilanz 2003, Zu wenig Schutz und Hilfe für Vertriebene in Darfur (Sudan) - Ärzte ohne Grenzen befürchtet Hungersnot und Epidemien

SudanBerlin, 16. Juli 2004. Die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 17,5 Millionen Euro an privaten Spenden und Zuwendungen eingenommen. Dies teilte die Organisation am Freitag in Berlin mit. Vorstandsvorsitzender Stefan Krieger zeigte sich mit dem Ergebnis "sehr zufrieden". Große Sorgen bereitet Ärzte ohne Grenzen zurzeit die verzweifelte Lage der Vertriebenen in der sudanesischen Provinz Darfur. Die Menschen werden dort weder vor Gewalt geschützt noch erhalten sie ausreichend Hilfe. Die Regenzeit erschwert zudem die Verteilung von Hilfsgütern. Ärzte ohne Grenzen befürchtet eine Hungersnot und Epidemien. Weiterlesen

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