Ärzte ohne Grenzen: Internationale Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe

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    trafen im vergangenen Jahr von Ärzte ohne Grenzen unterstützte Krankenhäuser - allein in Syrien. Wir fordern: Krankenhäuser dürfen nicht zur Zielscheibe werden!

Meldungen

Mittel- und Südamerika: Zugang zu kostengünstigen Medikamenten bedroht

Berlin, 28. August 2003. Im Vorfeld des WTO-Treffens in Cancún warnt die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen davor, dass der Zugang zu kostengünstigen Medikamenten in lateinamerikanischen Ländern gefährdet ist. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht weist die Organisation auf US-amerikanische Versuche hin, den Patentschutz auf Medikamente im Rahmen der Verhandlungen zur gesamtamerikanischen Freihandelszone (FTAA) zu verschärfen. Mit einer Kampagne "Trading Away Health" ("Gesundheit ist nicht käuflich") ruft Ärzte ohne Grenzen die Regierungen der betroffenen Länder auf, sich dem Druck der USA zu widersetzen. Weiterlesen

Resolution der Vereinten Nationen zum Schutz humanitärer Helfer - Ärzte ohne Grenzen fordert russische Regierung auf, den Entführungsfall Arjan Erkel zu lösen

New York/Berlin, 27. August 2003. Anlässlich der am Dienstag im UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution zum Schutz humanitärer Helfer fordert Ärzte ohne Grenzen die russische Regierung erneut dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und die sofortige Freilassung von Arjan Erkel entschieden voranzutreiben. Der Mitarbeiter der Organisation wurde vor über einem Jahr in Dagestan entführt. Russland hat die einstimmig verabschiedete Resolution der Vereinten Nationen zum Schutz humanitärer Helfer unterzeichnet und soll nun endlich Taten folgen lassen. Weiterlesen

Liberia: Ärzte ohne Grenzen verstärkt Aktivitäten und schickt 63 Tonnen Hilfsgüter nach Monrovia

LiberiaMonrovia/Berlin, 26. August 2003. In Liberia haben Hunderttausende Vertriebene noch immer keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung, zu Nahrungsmitteln und Wasser. Ärzte ohne Grenzen weitet daher seine Aktivitäten aus und erkundet nun auch vermehrt Gebiete, die seit dem Ausbruch der Kämpfe in dem westafrikanischen Land für humanitäre Hilfe nicht mehr zugänglich waren. Weiterlesen

Entführungsfall Arjan Erkel: Seit einem Jahr vermisst - Ärzte ohne Grenzen fordert aktivere Rolle der russischen Regierung

Moskau/Berlin, 12. August 2003. Ein Jahr nach der Entführung ihres Mitarbeiters Arjan Erkel hält Ärzte ohne Grenzen die laufenden Ermittlungen des Falles für gescheitert. Die Organisation ist entrüstet darüber, dass der Fall noch immer nicht geklärt ist und fordert die russischen Behörden auf, eine aktivere Rolle bei der Lösung des Falls zu übernehmen. Der Niederländer Erkel wurde am 12. August 2002 in Dagestan, einer Republik der RussischenFöderation, entführt. Weiterlesen

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