Kenia

Zwischenfall in Kenia: Ärzte ohne Grenzen stellt Arbeit in Mandera ein

Mandera/Berlin, 9. Juli 2003. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen stellt ihre Arbeit in der nordkenianischen Stadt Mandera aus Sicherheitsgründen ein. Am 26. Juni war ein Mitarbeiter der Organisation bei einem Anschlag durch eine Handgranate verletzt worden. Ärzte ohne Grenzen wird erst nach Mandera zurückkehren, wenn die Hintergründe für den Angriff aufgeklärt sind und die Sicherheit für die Mitarbeiter gewährleistet werden kann.

Ärzte ohne Grenzen war seit 1996 in Mandera tätig und hatte zuletzt ein Ernährungszentrum im dortigen Distriktkrankenhaus betreut und damit begonnen, die Kinderabteilung des Krankenhauses zu unterstützen.

Bei dem Angriff waren ein niederländischer Arzt der Organisation sowie weitere Zivilisten schwer verletzt worden. Einer von ihnen ist bei dem Angriff ums Leben gekommen. Die Verletzten werden in einem Krankenhaus in Nairobi versorgt, ihr Zustand ist stabil. Der Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen wurde in den vergangenen Tagen nach Holland evakuiert.

Weitere Informationen: Ärzte ohne Grenzen, Pressestelle, Petra Meyer, Kattrin Lempp, Tel.: 030-22 33 77 00