Sandra Maischberger eröffnet "Flüchtlingslager" in Berlin "Überleben auf der Flucht" - Eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen

Berlin, 7. Juni 2004. Die TV-Journalistin Sandra Maischberger hat am Montag auf dem Potsdamer Platz die Ausstellung "Überleben auf der Flucht" der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eröffnet. Das nachgebaute Flüchtlingslager soll sowohl Erwachsenen als auch Kindern zeigen, unter welchen Bedingungen Flüchtlinge und Vertriebene weltweit leben müssen. Die Open-Air-Ausstellung wird nach Berlin auch in Weimar und Heidelberg zu sehen sein.

"Auch wenn die Medien immer wieder Bilder von Flüchtlingen zeigen, können wir uns in Deutschland kaum vorstellen, wie der Alltag dieser Menschen wirklich aussieht", sagte Sandra Maischberger, die Schirmherrin der Ausstellung. "Es ist erschütternd zu sehen, wie wenig sie zum Überleben haben. Die Ausstellung rüttelt auf und weckt Verständnis für die vielen Menschen, die vor Krieg oder Bürgerkrieg fliehen müssen. Gleichzeitig zeigt sie aber auch, wie den Flüchtlingen geholfen werden kann - das macht Mut."

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind über 40 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Beim Gang durch die Ausstellung können die Besucher sehen, wie typische Unterkünfte für Flüchtlinge aussehen, wie die Wasserversorgung funktioniert, wie unterernährte Kinder in einem Ernährungszentrum versorgt und Cholera-Patienten behandelt werden. Erfahrene Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen bieten Führungen an und berichten von ihren Einsätzen. Fotos, Videos und Informationsstände geben zudem Einblick in die Arbeit der Organisation.

Das Flüchtlingslager ist vom 7.-11. Juni auf dem Potsdamer Platz in Berlin (Ecke Stresemannstr.), vom 22.-26. Juni in Weimar und vom 6.-10. Juli in Heidelberg zu sehen. Die Öffnungszeiten sind von 10.00.-20.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: Pressestelle, Petra Meyer, Kattrin Lempp
Tel: 030-22 33 77 00

Bildmaterial erhältlich: Tel: 030-22 33 77 24