Afghanistan

Jahrespressekonferenz - Ort: Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Termin: Donnerstag, 21. Juni 2001, 10.00 Uhr

Darüber hinaus stellen wir Ihnen die Zahlen und Fakten des Jahres 2000 vor.

Als Gesprächspartnerinnen stehen Ihnen die Vorstandsvorsitzende von Ärzte ohne Grenzen, Dr. Gundula Epp-Graack, sowie die Geschäftsführerin der deutschen Sektion, Dr. Ulrike von Pilar, zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Petra Meyer Leiterin Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

In Afghanistan spielt sich seit Monaten eine Katastrophe ohne Schlagzeilen ab. Hunderttausende Menschen wurden aufgrund anhaltender Kämpfe sowie der schwersten Dürre seit 30 Jahren innerhalb des Landes vertrieben oder suchen Zuflucht im Ausland. Informationen über die dramatische Situation in Afghanistan dringen nur spärlich an die Öffentlichkeit, da ausländische Beobachter nur eingeschränkte Bewegungsfreiheit haben. Ärzte ohne Grenzen hat als eine der wenigen unabhängigen Organisationen Zugang zu den Vertriebenen und Flüchtlingen und fordert die Unabhängigkeit der humanitären Hilfe von der Sanktionspolitik der Vereinten Nationen. Gerade aus Afghanistan und Pakistan zurückgekehrt, berichtet die Geschäftsführerin der deutschen Sektion, Dr. Ulrike von Pilar, über die äußerst angespannte humanitäre Lage.