Afghanistan

Erdbeben in Afghanistan: Ärzte ohne Grenzen leistet medizinische Nothilfe

Berlin/Mazar-i-Sharif, 26. März 2002. Nach dem schweren Erdbeben in der Provinz Baghlan im Nordosten Afghanistans leistet die internationale Organisation Ärzte ohne Grenzen medizinische Nothilfe für die Verletzten.

Weitere Mitarbeiter sowie Hilfsgüter werden aus anderen Landesteilen Afghanistans nach Baghlan gebracht. Ärzte ohne Grenzen ist mit rund 100 internationalen und 1.000 nationalen Mitarbeitern in Afghanistan tätig.

Ärzte ohne Grenzen hat von Mazar-i-Sharif aus vier internationale und drei nationale Mitarbeiter in die Erdbebenregion entsandt. Das Team ist heute Morgen in der Stadt Nahrin angekommen, die am stärksten von dem Erdbeben betroffen ist. Die Mitarbeiter haben dort für Verwundete drei Versorgungszelte aufgebaut, die bereits völlig ausgelastet sind. Die Schwerverletzten werden in den Krankenhäusern in Taloqan und Pol-i-Khumri behandelt, die ebenfalls von Mitarbeitern der Organisation unterstützt werden.

Weitere Informationen: Ärzte ohne Grenzen, Pressestelle,
Petra Meyer, Kattrin Lempp, Tel.: 030-22 33 77 00