Einladung zur Jahrespressekonferenz 2015

Themen:

Jahresbericht 2014
Konsequenzen aus Ebola-Krise
Hilfe für Menschen auf der Flucht nach Europa

Termin: Freitag, 19. Juni 2015, 10.30 Uhr
Ort: Presse- und Besucherzentrum des Bundespresseamts, Raum 4 Reichstagufer 14, 10117 Berlin

mit
Dr. Volker Westerbarkey, Vorstandsvorsitzender von Ärzte ohne Grenzen und
Florian Westphal, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen

Der Ebola-Ausbruch in Westafrika führte für Ärzte ohne Grenzen zu einem der größten Notfalleinsätze in der Geschichte der Organisation. Die Teams haben bislang mehr als 5.000 Ebola-Patienten behandelt, bis zum Sommer 2014 war Ärzte ohne Grenzen oftmals die einzige internationale Hilfsorganisation vor Ort. Immer noch bleibt das Weltgesundheitssystem erschreckend unvorbereitet auf Epidemien. Ärzte ohne Grenzen fordert die Entwicklung eines effizienten Notfallsystems gegen Epidemien und internationale Gesundheitskrisen.

Ein weiteres großes Thema für die Organisation ist die Situation im Mittelmeer. Immer mehr Menschen versuchen, das Mittelmeer zu überqueren und riskieren ihr Leben auf hoher See, weil es an sicheren und legalen Wegen nach Europa fehlt. Viele von ihnen sind auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und extremer Armut. Auf dem Mittelmeer ist Ärzte ohne Grenzen derzeit mit zwei Schiffen im Einsatz, um Menschen auf der Flucht in Seenot zu retten. Teams aus Ärzten, Krankenpflegern, Logistikern, Wasser- und Sanitärexperten sowie interkulturellen Mediatoren leisten an Bord medizinische Hilfe und verteilen Hilfsgüter an die Geretteten. Zudem versorgt Ärzte ohne Grenzen die Menschen unter anderem im Aufnahmezentrum in Pozzallo auf Sizilien sowie auf den griechischen Inseln der Ägäis.

Florian Westphal, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen, besucht in diesen Tagen unser Projekt auf Sizilien.

Neben den aktuellen Einsätzen stellen wir den Jahresbericht 2014 mit dem Spendenergebnis vor. Eine besondere Rolle spielte die Nothilfe nach dem Ebola-Ausbruch in Westafrika.

Wir freuen uns, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu können. Interviews sind möglich. Gerne schicken wir Ihnen auch die Pressemappe zu.

Mit besten Grüßen,
Kattrin Lempp (Leiterin Medien- und Öffentlichkeitsarbeit)

Bitte beachten Sie, dass der Zutritt zum Bundespresseamt nur mit Presseausweis oder nach vorheriger Anmeldung möglich ist. Anmeldung: Christiane Winje, Tel: 030 700 130 240, christiane.winje@berlin.msf.org