Ärzte ohne Grenzen beim G8-Gipfel: Pressegespräche in Kühlungsborn und Rostock - Aktionen auf Dreimaster im Rostocker Stadthafen

"Got Pills? Millions Don't."

Die Regierungschefs der G8-Staaten haben sich Innovation und Hilfe für Afrika als zwei Schwerpunkte für den Gipfel in Heiligendamm auf die Agenda gesetzt. Dabei betonen sie, dass Innovationen durch den Schutz geistigen Eigentums gefördert werden sollen. Das heutige Patentsystem mit dem Ziel, Kosten für Forschung und Entwicklung durch hohe Medikamentenpreise wieder einzuspielen, lässt jedoch Millionen von Kranken ohne Hilfe.

Menschen in ärmeren Ländern sterben weiterhin, weil sie keinen Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten haben. Existierende Behandlungsformen sind zu teuer, da die Arzneimittel unter Patentschutz stehen. Neue, wirksamere Therapien werden nicht entwickelt, weil die Menschen in ärmeren Ländern keinen lukrativen Markt darstellen. Jeden Tag kämpfen Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen in rund 70 Ländern darum, ihre Patienten mit Infektionskrankheiten wie HIV/Aids oder Tuberkulose und vergessenen Krankheiten wie Leishmaniose zu behandeln.

Ärzte ohne Grenzen wird vor und während des G8-Gipfels in Kühlungsborn und Rostock sein und die Verhandlungen und Erklärungen kommentieren.

Aktionen und Pressegespräche:

In Rostock:

Fototermine "Grab the Pill"

Sonntag, 3.6.2007, 11.00 Uhr, und Dienstag, 5.6.2007, 11 Uhr.

Dreimaster "Störtebeker" im Rostocker Stadthafen: Am Strande

Menschen springen von einem 40 Meter langen Dreimaster und schnappen nach riesigen, aufblasbaren Tabletten - erreichen diese jedoch nicht.

Nach beiden Fototerminen findet im Anschluss ein Pressegespräch um 12 Uhr auf dem Boot statt.

Darüber hinaus stehen auf dem Schiff vom 2. bis 8. Juni 2007 zwischen 10 und 16 Uhr Gesprächspartner für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.

Liegeplatz: Warnowufer gegenüber vom Stadttheater

Pressekontakte:

In Rostock: Kattrin Lempp/Svenja Kühnel+ 49.163.88 08 416

In Kühlungsborn: Christiane Löll+ 49.163.88 08 405, Sheila Shettle+ 41.79.293.0270

In Berlin: Pressestelle+ 49. 30 22 33 77 29