Ost-Ghuta: Spenden für unsere Arbeit

Im Video: Wenn die Ärzte am Ende sind, ist auch die Menschlichkeit am Ende.

 

Dank Ihrer Spenden konnten wir in Ost-Ghuta Gesundheitseinrichtungen unterstützen. Im Frühjahr 2018 tobten schwere Kämpfe um die Kontrolle über die Stadt. Ständige Angriffe, Hunderte Patienten und Tote und kein Raum für medizinische Behandlungen ließen dem verbliebenen medizinischen Personal in der Stadt keine ruhige Minute. Es durchlebte Tage und Nächte extremer Anstrengung. In der Nacht zum 25.02.2018 konnten wir mit einer Ärztin ein Interview aufzeichnen, in dem sie über ihre Erlebnisse in einer Klinik berichtet, die von Ärzte ohne Grenzen unterstützt wurde. Aus Sicherheitsgründen dürfen wir ihren Namen nicht nennen.

Helfen Sie jetzt! Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende!

Ost-Ghuta: Mit Spenden Kliniken vor Ort unterstützen

Die von uns unterstützten Kliniken haben während der Kämpfe in Ost-Ghuta Nothilfe geleistet und Tausende Verletzte und Hunderte Tote gemeldet. Gleichzeitig wurden 13 dieser Einrichtungen angegriffen und dabei zerstört oder beschädigt. Die medizinische Versorgung in der Region verschlechterte sich dadurch weiter massiv und die Belagerung erschwerte es den Ärzten vor Ort, lebensrettende medizinische Hilfsgüter und Medikamente zu beschaffen. Inzwischen sind wir in Ost-Ghuta nicht mehr aktiv, da wir die für die Arbeit notwendigen Sicherheitsgarantien von der syrischen Regierung nicht erhalten.

Jetzt spenden für unsere Arbeit weltweit

Insgesamt unterstützt Ärzte ohne Grenzen in Syrien weiterhin etwa 50 Gesundheitseinrichtungen. Unsere Teams liefern Medikamente und Hilfsgüter sowie technische und finanzielle Hilfe für den Betrieb der Einrichtungen. Wir unterstützen Impfkampagnen, betreuen mobile Kliniken in Vertriebenencamps und bieten in einigen Regionen auch selbst medizinische und psychologische Versorgung von Patientinnen und Patienten an.

Mehr zur Hilfe in Syrien finden Sie hier.

 

22.10.2018