Rettung auf hoher See

Nach wie vor fliehen immer noch Menschen über das Mittelmeer. Nach wie vor ist das Mittelmeer eine der tödlichsten Routen weltweit.

Mit dem Schiff „Geo Barents“ konnten wir unseren Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer nach längerer Unterbrechung nun wieder aufnehmen.

Das Mittelmeer ist noch immer eine der tödlichsten Fluchtrouten weltweit. Allein seit 2015 sind mindestens 30.000 Menschen dort ertrunken – bei ihrem Versuch, vor Gewalt, Unsicherheit und Verfolgung in ihren Heimatländern zu fliehen. Doch die EU-Regierungen nehmen ihre völkerrechtliche Verantwortung nicht wahr und legen ihren Fokus auf den Schutz der Grenzen. Rettungen von in Seenot geratenen Menschen werden fast ausschließlich von privaten Hilfsorganisationen geleistet.

In dieser Folge unseres Podacsts „Notaufnahme“ sprechen wir mit Stefanie Hofstetter, der Leiterin des medizinischen Teams an Bord des Rettungsschiffes. Sie berichtet von den minutiösen Vorbereitungen auf die Rettungseinsätze, von den Umständen, die die Pandemie auf der „Geo Barents“ mit sich bringt und von dem Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.

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Stefanie Hofstetter war bereits mehrfach mit Ärzte ohne Grenzen im Einsatz. Unter anderem half sie auch auf den Rettungsschiffen „Aquarius“ und „Ocean Viking“ bei der medizinische Betreuung der geretteten Menschen.

 

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