Frauengesundheit weltweit - zwischen Covid-19 und anderen Krisen

Die Frauen trauen sich nicht in die Kliniken. In unseren Einrichtungen ist die Behandlung kostenfrei, aber die Frauen müssen dort erst einmal hinkommen. Das macht es so schwierig.

Covid-19 und Bewegungseinschränkungen, Kriege und Armut: Es gibt viele Gründe, warum Frauen häufig zu wenig medizinische Hilfe erhalten. Dabei sind sie zum Beispiel bei einer Geburt besonders auf gute Versorgung angewiesen.

Zum Weltfrauentag sprechen wir in der neuen Folge von „Notaufnahme“ mit der Gynäkologin Parnian Parvanta (im Bild oben in der Mitte) darüber, was Ärzte ohne Grenzen zur Verbesserung von Frauengesundheit in Krisengebieten tut.

Unser Gast Parnian Parvanta erzählt unter anderem von der großartigen Arbeit unserer nigerianischen Kollegin Bilkisu Aliyu (im Bild links in der Mitte). Die Geschichte einer gemeinsamen Patientin ist den beiden besonders in Erinnerung geblieben.

 

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Parnian Parvanta arbeitet als Gynäkologin in Mainz. Seit 2019 ist sie Mitglied im Vorstand der deutschen Sektion von Ärzte ohne Grenzen. Mit dem Glück, dass sie im Leben habe, gehe für sie eine Verantwortung einher, sagt sie. Diese Verantwortung fange in ihrem Beruf als Ärztin an und höre an Ländergrenzen nicht auf. Ihren ersten Einsatz für Ärzte ohne Grenzen absolvierte Parnian Parvanta 2011 in der Zentralafrikanischen Republik. Zwei Jahre später arbeitete sie in Indien, 2017/2018 erstmals als ausgebildete Gynäkologin in Nigeria. Im April 2019 ging sie für einen weiteren Einsatz in die Elfenbeinküste.

Die Podcastfolge ist Teil unserer Themenwoche "Geburtshilfe" vom 8.3.-12.3.2021.

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