Demokratische Republik Kongo

Nach Tankerunglück hilft Ärzte ohne Grenzen bei Versorgung der Verwundeten

Nach einem schweren Tankerunglück in dem Ort Sange im Osten der Demokratischen Republik Kongo unterstützen Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen das nahegelegene Krankenhaus in Uvira. Bei dem Unglück sind am Samstag, dem 3. Juli mindestens 242 Menschen umgekommen und unzählige verletzt worden.

Am Wochenende wurden 43 Verletzte mit schweren Verbrennungen in das Krankenhaus von Uvira eingeliefert. Drei weitere Schwerverletzte wurden nach dem Wochenende von Sange nach Uvira gebracht. Ärzte ohne Grenzen hat medizinisches Material und zwei Ärzte nach Uvira geschickt, die die Mitarbeiter des Krankenhauses bei der Behandlung der Verwundeten unterstützen sollen. Ärzte ohne Grenzen kümmerte sich außerdem um die Verlegungen in zwei Krankenhäuser der Provinzhauptstadt Bukavu. Ins Allgemeine Krankenhaus von Bukavu wurden bislang zwölf, ins Panzi Krankenhaus 15 Patienten mit schweren Verbrennungen zur Weiterbehandlung gebracht. Die Koordinierung dieser Nothilfemaßnahmen hat das Büro des Provinzgouverneurs übernommen.