Hirnhautentzündung (Meningitis)

Impfungen gehören zu den ersten Maßnahmen, um bei einer Epidemie die Ausbreitung zu verhindern. Wie die Krankheit sich äußert und wie sie geheilt werden kann erfahren Sie in unserem Video.
Foto: Vanessa Vick

Inhaltsübersicht

 

Was ist eine Meningitis und wie entsteht sie?

Die Meningitis ist eine Entzündung der Hirnhaut und ihrer Strukturen. Sie wird daher auch Hirnhautentzündung genannt. Die Hinhaut ist eine dünne Hülle aus mehreren Schichten, die das Gehirn und das Rückenmark umgibt. Die Meningitis ist hoch ansteckend und tödlich. Es gibt verschiedene Erreger, die eine Hirnhautentzündung auslösen können. Menschen können die Erreger in sich tragen und an andere Menschen weitergeben – ohne selbst Meningitis-Symptome zu entwickeln. Immer wieder kommt es zu Meningitis-Epidemien, vor allem in afrikanischen Ländern. Bei einer Meningitis ist schnelles Handeln gefragt – sowohl bei der Behandlung der Hirnhautentzündung als auch bei der Eindämmung von Epidemien. Gravierende gesundheitliche Folgeschäden einer Übertragung der Erreger lassen sich vor allem durch Impfungen verhindern.

Wie verbreitet sich Meningitis?

Die Hirnhautentzündung ist hoch ansteckend. Ursachen für die Entwicklung einer Hirnhautentzündung gibt es mehrere: Die Erreger können von Mensch zu Mensch durch Küssen, Niesen oder Husten weitergegeben werden. Experten sprechen von der sogenannten Tröpfcheninfektion. Oft kommt es aber auch zu einer Meningitis-Übertragung, wenn Menschen aus demselben Glas trinken oder in demselben Zimmer schlafen. Überbevölkerung und beengte Wohnverhältnisse erhöhen daher das Risiko der Verbreitung der Krankheit.

Meist gelangen die Meningitis-Erreger über die Schleimhäute der Atemwege in den menschlichen Körper. Mitunter erreichen die Keime das Blutgefäßsystem aber auch über Entzündungsherde wie beispielsweise eine Mittelohrentzündung. Seltener wandern sie über eine offene Verletzung wie bei einem offenen Schädelbruch ein. Sowohl bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis als auch bei der Borreliose werden die Meningitis-Erreger über Zecken übertragen.

Die Folgen einer Ansteckung mit Meningitis-Erregern sind oft schwerwiegend:

  1. Sind die Erreger erst einmal in den Blutkreislauf gelangt, erreichen sie auch irgendwann die Bluthirnschranke. Das ist eine Barriere zwischen dem Blutkreislauf und dem zentralen Nervensystem – sie schützt das Gehirn normalerweise vor fremden Keimen.
  2. Die Meningitis-Erreger können die Blut-Hirnschranke jedoch überwinden.
  3. Sie vermehren sich im Gehirn. In der Folge schwellen die Hirnhäute an und entzünden sich.

Meningitis-Erreger

Die Ursachen für eine Hirnhautentzündung sind vielfältig. Die Symptome einer Meningitis werden verursacht durch:

  • Viren (Herpes, Windpocken, Mumps oder Masernvirus)
  • Bakterien (Meningokokken, Pneumokokken, Haemophilus influenza Tyb b)
  • Protozoen (Einzeller)
  • Pilze
  • Autoimmunprozesse
  • bösartige Tumore
  • Gifte

In den Industrienationen und den meisten anderen Ländern ist die Hirnhautentzündung weitgehend unter Kontrolle. Vor allem in afrikanischen Ländern kommt es jedoch immer wieder zu rasanten Ausbrüchen und Meningitis-Epidemien. Die Ursachen dieser Epidemien sind meist Bakterien namens Meningokokken. Experten sprechen von Neisseria meningitidis. Sie unterscheiden sechs verschiedene Meningokokken-Typen: A, B, C, W135, Y und X. Der Meningokokken-Stamm A verursacht die meisten Epidemien südlich der Sahara. Betroffen von der Meningokokken-Meningitis sind vorwiegend Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. In Europa und Deutschland werden die meisten Meningitis-Fälle durch die Bakterientypen B und C ausgelöst. Prinzipiell ist eine Hirnhautentzündung, die durch Viren ausgelöst wird, nicht so gefährlich wie eine bakterielle Meningitis.

Welche Symptome haben an Meningitis erkrankte Patient*innen?

Eine Meningitis führt dazu, dass die Hirnhäute, die das zentrale Nervensystem umgeben, anschwellen und sich entzünden. Die ersten Meningitis-Symptome treten ein bis vier Tage nach der Übertragung der Meningokokken und deren Übertritt durch die Blut-Hirnschranke in das Gehirn auf. Die typischen Meningitis Symptome sind:

  • Nackensteife
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Schüttelfrost
  • Erbrechen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Schwindel
  • heftige Kopfschmerzen
  • Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma
  • Lethargie

Jeder dritte Betroffene erkrankt im Verlauf an einer Sepsis. Zehn bis 15 Prozent dieser Patient*innen wiederum erleiden eine besonders schwere Form des septischen Schocks (Waterhouse-Friderichsen-Syndrom). Dieser Verlauf geht mit Einblutungen der Nebennieren einher und endet oft tödlich.

Um die Hirnhautentzündung in den Griff zu bekommen und eine weitere Übertragung der Meningokokken auf andere Menschen zu verhindern, müssen Ärzt*innen und das Gesundheitspersonal bei einem Ausbruch sofort zielgerichtet handeln. Denn die Meningitis ist hoch ansteckend – und kann sich schnell ausbreiten. Zudem können sich die Meningitis-Symptome – trotz einer wirksamen Meningitis-Behandlung – bei Betroffenen innerhalb von Stunden stark verschlimmern und zum Tode führen. Selbst wenn die Patient*innen innerhalb von zwei Tagen nach Auftreten der Meningitis-Symptome behandelt werden, stirbt noch etwa jeder zehnte Betroffene.

Folgen einer Meningitis / Hirnhautentzündung

Überleben Patient*innen eine Meningitis-Erkrankung, können bei ihnen dennoch schwere neurologische Schäden zurückbleiben. Komplikationen einer Meningitis gibt es bei etwa zehn bis 20 Prozent aller Betroffenen.* Zu den typischen Meningitis-Folgen zählen:

  • schwere Hirnschädigungen
  • Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Gehörverlust, Taubheit
  • Bewegungsstörungen
  • geistige Behinderung
  • Epilepsie

Wie wird eine Meningitis diagnostiziert?

Da die Meningitis schnell lebensgefährlich verlaufen kann, kommt der sicheren und schnellen Diagnostik eine wichtige Bedeutung zu. Nur sie kann klären, ob die Hirnhautentzündung durch Bakterien oder durch Viren ausgelöst wird – und wie sie entsprechend behandelt werden muss. Besteht der Verdacht auf eine bakterielle Meningitis, setzen Ärzt*innen Schnelltests ein, mit denen sie spezifische Eiweißstrukturen der Meningokokken nachweisen können. Diese sogenannten Meningokokken-Antigene gewinnen die Expert*innen aus der Rückenmarksflüssigkeit. Die Ärzt*in punktiert dafür den Wirbelkanal der Patient*in, entnimmt daraus Rückenmarksflüssigkeit und untersucht das gewonnene Nervenwasser. Experten sprechen bei der schmerzhaften Untersuchung von einer Lumbalpunktion. Die Nervenflüssigkeit, die das Rückenmark und das gesamte Gehirn umgibt, heißt Liquor.

Folgen einer Meningitis / Hirnhautentzündung

Der Vorteil des Schnelltests des Liquors auf Meningokokken ist, dass das Untersuchungsergebnis den Ärzt*innen innerhalb weniger Minuten vorliegt – und sie im Falle einer bakteriellen Hirnhautentzündung umgehend mit der zielgerichteten Meningitis- Behandlung starten können. Der Schnelltest liefert jedoch nur einen ersten Hinweis auf eine bakterielle Meningitis. Für den sicheren Nachweis einer Meningokokken-Infektion müssen die verantwortlichen Ärzt*innen hingegen verschiedene Laboruntersuchungen machen lassen.

Zu diesen Tests zählen zum Beispiel:

  • eine Bakterienkultur
  • Blutkultur
  • ein Antibiogramm aus Liquor, einem Rachenabstrich oder einer Hautbiopsie
  • ein PCR-Verfahren aus Liquor

Diese Untersuchungen zum Nachweis einer Meningokokken-Infektion sind nicht nur teuer und aufwendig. Vor allem benötigen die Laboruntersuchungen viel Zeit, die Meningitis Patient*innen angesichts der lebensgefährlichen Infektion meist nicht haben.

Meningitis-Gürtel als Hauptverbreitungsgebiet

Die Hirnhautentzündung durch Meningokokken ist weltweit verbreitet. In den meisten Ländern überleben die Patient*innen eine Hirnhautentzündung jedoch ohne größere Folgen. Denn die Infektion mit Meningitis-Erregern wird meist schnell entdeckt und sofort mit der passenden Behandlung eingedämmt. Mehrheitlich ereignen sich Infektionen und Todesfälle durch Meningokokken jedoch während der Trockenzeit in der Sahelzone Afrikas, auch Meningitis-Gürtel genannt. Hier wird eine Hirnhautentzündung schnell lebensgefährlich. Bei dem Meningitis-Gürtel handelt es sich um einen geografischen Streifen, der sich von Osten bis Westen des Kontinents ausbreitet: von Äthiopien bis zum Senegal. Im Meningitis-Gürtel leben etwa 400.000 Menschen. Immer wieder sind sie von Meningitis-Epidemien betroffen.

Bei einer Meningitis-Epidemie kommt es zu einer rasanten Übertragung der Meningitis-Erreger von Mensch zu Mensch. Die meisten Meningitis-Ausbrüche in afrikanischen Ländern werden durch Meningokokken, also Bakterien des Meningokokken-Typs A ausgelöst: In den Jahren 1995 bis 2004 verursachten die Meningokokken im Meningitis-Gürtel fast 700.000 Erkrankungen und 60.000 Todesfälle. 2015 gab es in den Ländern Niger und Nigeria erstmals ebenfalls große Meningitis-Epidemien. Die Auslöser dieser Meningitis- Epidemien waren jedoch Meningokokken der Gruppe C.

In Westafrika wird die Situation während der Trockenzeit durch einen besonderen Wind verschärft. Er greift die Schleimhäute der Menschen an und macht sie für Meningokokken durchlässiger: Die typischen Auslöser der bakteriellen Meningitis können so

  • die Schleimhautbarriere leichter durchdringen,
  • in den Blutkreislauf der Betroffenen gelangen,
  • die Blut-Hirn-Schranke überwinden,
  • sich schnell im Hirnwasser vermehren,
  • kurzfristig wie langfristig immense Folgeschäden anrichten.

Wie sieht die Meningitis Behandlung aus?

Die Meningitis in afrikanischen Ländern wird meist durch die Bakterien namens A-Meningokokken ausgelöst. Die klassische Meningitis-Behandlung bei einer nachgewiesenen bakteriellen Infektion besteht in einer Therapie mit Antibiotika. Je nach Gesundheitsinfrastruktur und Ressourcen stehen folgende Antibiotika zur Auswahl:

  • Penicillin
  • Ampicillin
  • Chloramphenicol
  • Ceftriaxon
  • öliges Chloramphenicol
  • Ceftriaxon

Betroffene erhalten die Medikamente als Infusion, also über die Vene direkt in den Blutkreislauf. Oft geht es den Patient*innen so schlecht, dass sie intensivmedizinisch in einer Klinik behandelt werden müssen. Haben die Familienmitglieder engen Kontakt zu den Patient*innen, erhalten sie vorbeugend Antibiotika.

Auch wenn Patient*innen beispielsweise während eines Meningitis-Ausbruchs im Meningitis-Gürtel schnell und zielgerichtet behandelt werden, ist das keine Garantie, dass sie wieder vollständig genesen. Etwa jeder zehnte Infizierte stirbt trotz wirksamer Meningitis-Behandlung. Kommt die Meningitis-Behandlung zu spät oder erfolgt sie gar nicht, kann die Zahl der Todesopfer auf jeden Zweiten ansteigen. Zusätzlich erleiden zehn bis 20 Prozent der Überlebenden langfristige Meningitis-Folgen.* Bei einer Hirnhautentzündung, die durch Viren verursacht wird, besteht die Meningitis-Behandlung in der Linderung der Beschwerden. Antibiotika wirken hier nicht.

Schützt eine Impfung vor Meningitis?

Auslöser einer Meningitis können verschiedene Erreger sein. Gegen einige auslösende Bakterien und Viren gibt es wirksame Schutzimpfungen. Dazu zählen zum Beispiel die Impfung gegen

  • Bakterien namens Haemophilus influenza Typ b,
  • verschiedene Pneumokokken-Bakterien,
  • virale Auslöser einer Mumpsinfektion, auf die eine Meningitis folgen kann,
  • FSME-Virus (Auslöser der Frühsommermeningoenzephalitis),
  • verschiedene Meningokokken.

Welche Impfung hilft gegen Meningokokken?

Die Meningokokken-Meningitis kann durch verschiedene Bakterienstämme ausgelöst werden. Den besten Schutz vor einer Meningokokken-Infektion bietet die rechtzeitige Impfung. Der beste Schutz vor Epidemien besteht in Massenimpfungen. Nach Schätzungen der WHO haben Massenimpfungen bis zu 70 Prozent der erwarteten Fälle bei einzelnen Meningitis-Ausbrüchen in Afrika verhindert.**

Bisher gibt es keinen Impfstoff, der gegen alle Serotypen gleichzeitig wirkt. Da die Meningitis-Epidemien – vor allem im afrikanischen Meningitis-Gürtel – eine große Belastung für die öffentlichen Gesundheitssysteme darstellen, arbeiten Expert*innen mit Hochdruck an sicheren und effektiven Vorsorgemaßnahmen, um neue Meningitis-Ausbrüche zu verhindern. So fördert zum Beispiel die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit 2010 eine Strategie, die die Vorbereitung von Epidemien, die Vorbeugung von erneuten Meningitis-Infektionen und die Kontrolle von Ausbrüchen umfasst. Zusätzlich zu Massenimpfungen liegen die Schwerpunkte der Vorsorge auf der Überwachung, von der Fallfeststellung bis zur Untersuchung und Laborbestätigung.

Im Rahmen der Kampagne hat die WHO 2010 auch einen neuen Impfstoff gegen Meningokokken A eingesetzt. Geimpft werden seitdem vor allem Menschen zwischen einem und 29 Jahren – sie gelten als Risikopersonen. Kommt es dennoch zu Epidemien, impfen die Teams zusätzlich zu den besonders gefährdeten Personen zusätzliche Populationen. Sie sind noch nicht geimpft, durch ihren engen Kontakt mit Infizierten aber für eine Übertragung der Erreger gefährdet.

Der 2010 eingesetzte Impfstoff namens MenAfriVac gegen Meningokokken A

  • ist sicher und kostengünstig,
  • schützt die Geimpften für zehn Jahre vor einer A-Meningokokken-Meningitis,
  • verhindert, dass Menschen, die sich zwar angsteckt aber noch keine Symptome haben, die Hirnhautentzündung auf andere übertragen,
  • ist der erste Impfstoff, der eine größere Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen aufweist – und daher anders als herkömmliche Impfstoffe weniger auf die konsequente Einhaltung der Kühlkette angewiesen ist,
  • ist auch für Schwangere sicher.

Massenimpfung bei Meningitis-Epidemien

Die Massenimpfung von Risikopersonen im Meningitis-Gürtel hat die tödlich verlaufenden Epidemien durch A-Meningokokken in den vergangenen Jahren nachweislich zurückgedrängt:

  • Zwischen 2010 und 2014 wurden im Rahmen der Massenimpfungen mehr als 150 Millionen Menschen in zehn Ländern des Meningitis-Gürtels geimpft.
  • Drei Jahre später zeigte sich bereits eine deutliche Besserung der Infektionszahlen: Gab es 2010 noch 15.000 Erkrankte im Meningitis-Gürtel, waren es 2014 nur noch 6.000 Menschen. Die Zahl der Neuerkrankungen ging um mehr als die Hälfte zurück. Das Risiko von Epidemien konnte um 60 Prozent reduziert werden.
  • Bis November 2017 wurden in 21 Ländern des afrikanischen Meningitis-Gürtels mehr als 280 Millionen Menschen geimpft.

Der Zyklus von Meningitis-Ausbrüchen durch andere Serotypen konnte jedoch bisher nicht eingedämmt werden. So führen die Bakterienstämme W, X und C beispielsweise im Meningitis-Gürtel immer wieder zu Epidemien. Jedes Jahr werden dort etwa 30.000 neue Meningitis-Fälle gemeldet. 2015 ereignete sich eine große Epidemie mit Meningokokken der Gruppe C in Niger und Nigeria, 2016 traten vor allem in Niger viele Fälle auf.

Kombinationsimpfstoffe gegen verschiedene Meningokokken

Es gibt bereits Kombinationsimpfstoffe, die Menschen durch eine Impfung gleichzeitig vor mehreren Serotypen schützen. Da diese kombinierten Impfstoffe gegen multiple Bakterienstämme (ACWY) jedoch bisher extrem teuer sind, eignen sie sich im Moment noch nicht für großflächige Massenimpfungen. Experten warten auf die Zulassung neuer kostengünstiger und sicherer Kombinationsimpfstoffe. Derzeit wird beispielsweise ein neuer kombinierter Impfstoff gegen die ACWYX-Stämme entwickelt. Geschätzt wird der Impfstoff jedoch für einen kostengünstigen und sicheren Einsatz in großen Präventionskampagnen erst frühestens im Jahr 2021 bereitstehen.

Meningitis-Impfung in Deutschland

In Deutschland stehen sowohl Einfachimpfungen gegen die Serotypen B und C sowie verschiedene Mehrfachimpfstoffe gegen die vier häufigsten Meningokokken-Typen zur Auswahl. Die Kombinationsimpfstoffe gegen die Meningokokken A, C, W135 und Y sind zur Impfung ab dem ersten Lebensjahr zugelassen.

Was tut Ärzte ohne Grenzen gegen Meningitis?

Die Massenimpfung von Risikopersonen im Meningitis-Gürtel hat die tödlich verlaufenden Epidemien durch A-Meningokokken in den vergangenen Jahren nachweislich zurückgedrängt:

  • Im Jahr 2016 impfte Ärzte ohne Grenzen insgesamt 169.200 Menschen.
  • 2017 impften die Teams mehr als 358.800 Menschen im Niger, um dort den Ausbruch einer sich rasch verbreitenden Meningitis C einzudämmen.
  • 2018 impften die Teams als Reaktion auf Ausbrüche insgesamt 33.900 Menschen gegen Meningitis.

In welchen Einsatzländern bekämpft Ärzte ohne Grenzen Meningitis?

 

Quellen:
* Meningokokken-Ratgeber des Robert Koch-Instituts
** Meningitis-Bericht Ärzte ohne Grenzen (Englisch)