Jahrespressekonferenz 2018

v.l. Geschäftsführer Florian Westphal und Vorstandsvorsitzender Volker Westerbarkey bei der Jahrespressekonferenz von Ärzte ohne Grenzen 2018

Am 12. Juni 2018 hat Ärzte ohne Grenzen Deutschland in Berlin den Jahresbericht 2017 vorgestellt. Die Einnahmen sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen - auf 153,6 Millionen Euro. Davon kamen 147,7 Millionen Euro aus privaten Spenden und Zuwendungen. Das waren 14,9 Millionen Euro mehr als 2016.

Menschen auf der Flucht blieben auch im Jahr 2017 im Fokus von Ärzte ohne Grenzen. Geschäftsführer Florian Westphal hat kürzlich die griechische Insel Lesbos besucht und berichtete von den prekären Lebensbedingungen der Geflüchteten. Vor allem viele Kinder zeigen Symptome von Trauma oder psychischem Stress. Florian Westphal stellte klare Forderungen an die Bundesregierung, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Der Vorstandsvorsitzende Volker Westerbarkey machte auf das Schicksal der Menschen im Jemen aufmerksam. Für sie ist es praktisch unmöglich, ins Ausland zu fliehen. Sie sitzen in ihrem kriegszerstörten Land fest. Das Gesundheitssystem ist zusammengebrochen und es gibt viel zu wenig Nahrung und sauberes Wasser. Schwangere, Kinder und chronisch Kranke leiden am stärksten.