XVII. Humanitärer Kongress

“Understanding Failure. Adjusting Practice”

Am 9. und 10. Oktober 2015 veranstalteten Ärzte ohne Grenzen, Ärzte der Welt, das Deutsche Rote Kreuz, die Ärztekammer Berlin und die Charité den XVII. Humanitären Kongress zum Thema “Understanding Failure. Adjusting Practice” im Virchow-Klinikum in Berlin-Wedding.

Der Humanitäre Kongress ist eine internationale Plattform für den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Ideen im Bereich der humanitären Hilfe. Mehr als 70 Experten aus Theorie und Praxis diskutierten mit über 700 Teilnehmern zu  aktuellen Herausforderungen der medizinischen Nothilfe. 

Im 17. Jahr des Kongresses konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 25 Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops zu verschiedenen Fragestellungen austauschen  und neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis mitnehmen. Im Mittelpunkt stand die konkrete Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten der humanitären Hilfe: Wie funktioniert die Seenotrettung von Bootsflüchtlingen, und was geschieht danach? Welche Fortschritte wurden in der medizinischen Behandlung von Ebola Patienten gemacht? Wie gelingt es, ein Hilfsbudget für Regionen sicherzustellen, die nicht im Mittelpunkt der internationalen Öffentlichkeit stehen?

Zu diesen und anderen Themen diskutierten u.a. folgende Gäste:

John Nduna, Generalsekretär der ACT Alliance

Sarah Pantuliano, Leiterin der Humanitarian Policy Group

Carsten Völz, Leiter der humanitären Operationen bei Oxfam International

John Mitchell, Direktor ALNAP

Pierre Sellah, Landesdirektor von Ärzte der Welt in Liberia

Die Videoaufzeichnungen der Veranstaltung finden sie auf Youtube.

Im Rahmen des Kongresses fand auch das Humanitäre Forum statt, bei dem Vertreter verschiedener Organisationen und Universitäten die Besucher über ihre Projektarbeit sowie zu Möglichkeiten der Mitarbeit informierten.