XVI. HUMANITÄRER KONGRESS

"Protection: A Broken Promise?"

Am 10. und 11. Oktober 2014 veranstalteten Ärzte ohne Grenzen, Ärzte der Welt, das Deutsche Rote Kreuz, die Ärztekammer Berlin und die Charité den XVI. Humanitären Kongress zum Thema "Protection: A Broken Promise?" im Virchow-Klinikum in Berlin-Wedding.

Der Humanitäre Kongress ist eine internationale Plattform für den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Ideen im Bereich der humanitären Hilfe. Mehr als 70 Experten aus Theorie und Praxis diskutierten mit über 700 Teilnehmern zu  aktuellen Herausforderungen der medizinischen Nothilfe. 

Im 16. Jahr des Kongresses konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 25 Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops zu verschiedenen Fragestellungen austauschen  und neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis mitnehmen. Im Mittelpunkt stand die konkrete Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten der humanitären Hilfe: Wer gewährleistet internationalen Schutz in der humanitären Hilfe? Wer schützt die Schutzeinrichtungen? Die Zentralafrikanische Republik und die Grenzen von Schutz; Internationales humanitäres Recht; bewaffneter Schutz von Zivilisten; Gesundheitsversorgung und die Rolle der WHO; die Gesundheitsversorgung von MigrantInnen sowie Humanitäre Hilfe in Krisensituationen.

Zu diesen und anderen Themen diskutierten u.a. folgende Gäste:

Caroline Abu-Sada, Leiterin der Forschungsabteilung von Ärzte ohne Grenzen, Schweiz

Andreas Älgå, Arzt im Karolinska-Universitätskrankenhaus und Wissenschaftler am Karolinska-Institut

Louise Aubin, stellvertretende Direktorin der Abteilung International Protection beim UNHCR

Maria Teresa Bejarano, Wissenschaftlerin am Karolinska-Institut und in der Schwedischen Behörde für internationale Entwicklungszusammenarbeit

Mats Berdal, Professor für Sicherheit und Entwicklung am King`s College London

Die Videoaufzeichnungen der Veranstaltung finden sie auf Youtube.

Im Rahmen des Kongresses fand auch das Humanitäre Forum statt, bei dem Vertreter verschiedener Organisationen und Universitäten die Besucher über ihre Projektarbeit sowie zu Möglichkeiten der Mitarbeit informierten.