Philippinen: Ärzte ohne Grenzen leistet Nothilfe nach dem Taifun „Haiyan“

Ein Team von Ärzte ohne Grenzen behandelt Verletzte in Guiuan im Osten der Insel Samar. Die lokalen Krankenhäuser sind nicht funktionstüchtig, die meisten Gebäude in Guiuan sind zerstört.

Der Taifun „Haiyan“ hat eine Wüste der Zerstörung zurückgelassen. Innerhalb von 24 Stunden nach der Katastrophe waren die ersten Teams von Ärzte ohne Grenzen vor Ort. Mehrere Flugzeuge mit Hunderten Tonnen Material wurden ins Katastrophengebiet geschickt. Sie enthalten unter anderem medizinisches Material, Hygiene-Pakete, Material für Notunterkünfte, Ausrüstung für die Aufbereitung von Trinkwasser und Sanitär-Utensilien sowie ein aufblasbares Krankenhaus, in dem Schwerverletzte notoperiert werden können. Die Zahl unserer Mitarbeiter vor Ort liegt inzwischen bei rund 200. Wir behandeln Patienten in einem aufblasbaren Krankenhaus in Tacloban und leisten auf verschiedenen Inseln und in abgelegenen Regionen Hilfe.

Mitarbeiten

Im Moment sind wir in der Lage, unseren Personalbedarf durch Mitarbeiter zu decken, die bereits Erfahrungen in Krisengebieten gesammelt haben und sofort einsetzbar sind.

Dennoch ist die Organisation immer auf der Suche nach hoch qualifizierten Mitarbeitern verschiedener Berufsrichtungen – denn nur so bleiben wir in der Lage, in Krisensituationen schnell und effektiv zu helfen. Falls Sie Interesse haben langfristig in einem unserer Projekte mitzuarbeiten, können Sie sich hier umfassend über die Voraussetzungen informieren.

Spenden

Wir bedanken uns herzlich für die große Unterstützung, die wir für unsere Nothilfe in den Philippinen nach dem Taifun Haiyan erhalten haben! Dank der weltweit großen Spendenbereitschaft ist die Finanzierung unserer Projekte dort bereits gesichert. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie unsere Hilfe in rund 70 Ländern der
Welt mit einer Spende ohne Zweckbindung weiterhin unterstützen. So machen Sie es möglich, dass wir schnell und flexibel dort helfen können, wo wir am meisten gebraucht werden. Besten Dank!