Geschichte: 1971 - 1979

Am 21. Dezember 1971 schließen sich zwei unabhängige Ärztegruppen und Journalisten zusammen und gründen in Paris Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen.

1979

  • Spaltung von Ärzte ohne Grenzen: Bernard Kouchner und seine Mitstreiter verlassen die Organisation und gründen Médecins du Monde (MDM).
  • Ärzte ohne Grenzen entsendet 100 Ärzte und Krankenschwestern in die thailändischen Flüchtlingslager an der Grenze zu Kambodscha

1978

  • Die Flüchtlingszahlen steigen weltweit dramatisch an. Der sich verschärfende Ost-West-Konflikt findet Ausdruck in den Stellvertreterkriegen der sogenannten Dritten Welt, wo riesige Flüchtlingslager entstehen. Ärzte ohne Grenzen beginnt mehrere Projekte in der Westsahara, in Djibouti, Sudan und dem ehemaligen Zaire (der heutigen Demokratischen Republik Kongo).

1976

  • Einer größeren Öffentlichkeit wird Ärzte ohne Grenzen vor allem durch den Einsatz von mehr als 50 Ärzten und Krankenschwestern bekannt, die in einem von christlichen Milizen eingeschlossenen schiitischen Viertel Beiruts im Libanon arbeiten. Während ihres siebenmonatigen Einsatzes behandeln sie mehr als 5.000 Verletzte.
  • In Thailand beginnt das erste große Hilfsprogramm für Flüchtlinge aus Vietnam und Kambodscha.

1974

  • Nach einem Orkan in Honduras beginnt das erste längerfristige Projekt von Ärzte ohne Grenzen.

1972

  • Erster Nothilfeeinsatz nach einem verheerenden Erdbeben in Nicaragua. Ärzte ohne Grenzen bereitet daraufhin das erste Projekt vor: zehn Tonnen Medikamente und drei Ärzte.

1971

  • Am 21. Dezember 1971 schließen sich zwei unabhängige Ärztegruppen und Journalisten zusammen und gründen in Paris Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen. Zu den Ärzten gehören sowohl die Biafra-Pioniere um Bernard Kouchner als auch jene, die anlässlich der schweren Überschwemmungen in Ostpakistan, dem heutigen Bangladesch, medizinische Nothilfe geleistet haben.

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