Pub Talk

Pub Talk: "Lasst uns über HIV reden: Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen der Behandlung des HIV-Virus"

27. 11.
Pub Talk
Berlin

Mehr als 37,9 Millionen Menschen leben weltweit mit HIV/Aids. Über 34 Millionen Menschen sind bereits an dem Virus gestorben. HIV kann behandelt werden und Menschen können trotz der chronischen Krankheit ein langes Leben führen. Doch die Lebensrealität der meisten HIV-positiven Menschen in ärmeren Ländern sieht anders aus: hohe Medikamentenpreise, aber auch Infrastrukturprobleme, Stigmata und ungenügende Aufklärung erschweren den Zugang zu einer angemessenen Behandlung.

Mosambik weist eine der höchsten HIV-Raten weltweit auf. Mehr als 13 Prozent der Menschen zwischen 15 und 49 Jahren lebten 2018 mit HIV, also etwa 2.1 Millionen Menschen. Rund 34.000 von ihnen sind zusätzlich an Tuberkulose erkrankt – eine der häufigsten Infektionen, an der HIV/Aids-Patient*innen sterben.

Ärzte ohne Grenzen versorgte in Mosambik im Jahr 2018 insgesamt 14.500 Menschen, die mit HIV leben, mit antiretroviralen Medikamenten der ersten Therapielinie. 240 Patient*innen starteten ihre Tuberkulosebehandlung.

Der Arzt Michael Knappik, der in einem unserer HIV-Projekte in Mosambik gearbeitet hat, und Marco Alves, Vertreter unserer Medikamentenkampagne, thematisieren die Herausforderungen, die die Behandlung von HIV (auch in Verbindung mit Tuberkulose) mit sich bringen. Am 1. Dezember ist der Welt-AIDS-Tag.

Beim Pub Talk im Café Engels in Neukölln sind alle eingeladen, zuzuhören und mitzudiskutieren.

Michael Knappik ist Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie. Im Januar 2018 ging er für ein Jahr mit Ärzte ohne Grenzen nach Mosambik in unser HIV-Projekt in Maputo, wo auch komplizierte Fälle von HIV behandelt wurden. Von Mai bis Dezember hat er außerdem Patient*innen mit multiresistenter Tuberkulose betreut.

Moderation: Marco Alves (Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen).

Ort

Café Engels

Herrfurthstr. 21
12049 Berlin