Centre for Humanitarian Action

Der erste deutsche Think Tank für humanitäre Hilfe, das Centre for Humanitarian Action setzt sich für eine unabhängige Analyse, kritische Diskussion und öffentlichkeitswirksame Vermittlung humanitärer Hilfe in der Öffentlichkeit, im politischen Diskurs und im Bildungssektor ein.

Das Centre for Humanitarian Action (CHA) ist eine Initiative humanitärer Nichtregierungsorganisationen, um die humanitäre Hilfe aus Deutschland wie auch international zu stärken. Dabei ist das CHA weder eine rein akademische Institution noch eine Interessensvertretung humanitärer Organisationen gegenüber der Bundesregierung. Vielmehr schlägt das CHA eine Brücke zwischen der akademischen Auseinandersetzung mit Themen der humanitären Hilfe und der praktischen Arbeit in Projekten und Programmen. Dabei geht es auch darum, die internationalen Diskussionen mit der bisweilen isolierten Debatte in Deutschland zu verknüpfen.

Der Umfang der humanitären Hilfe aus Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht und die Bundesregierung spielt eine immer größere Rolle in er Bearbeitung von Konflikten und Krisen. Doch eine kritische Reflexion und Forschung, etwa zu Umsetzungsproblemen der humanitären Hilfe, blieb angesichts dieser schnellen Ausweitung lange aus.

Unabhängig, praxisorientiert und zivilgesellschaftlich verankert

Damit das CHA unabhängig, praxisorientiert und zivilgesellschaftlich verankert sein kann, werden wesentliche finanzielle Beiträge von humanitären Nichtregierungsorganisationen geleistet: Neben Ärzte ohne Grenzen Deutschland e.V. stellen auch der Deutsche Caritasverband e.V./Caritas international und das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. die Basisfinanzierung der momentanen Pilotphase des CHA bereit und bilden den Programmbeirat. Weitere Kooperationspartner*innen unterstützen auf finanzielle und ideelle Weise.

Dank seiner Unabhängigkeit kann das CHA Herausforderungen, Zielkonflikte und Grauzonen der humanitären Hilfe grundlegend thematisieren und sich dadurch in die Beratung von Akteuren der humanitären Hilfe einbringen. Die Ergebnisse seiner Arbeit und die erarbeiteten Empfehlungen sind für alle interessierten Akteure frei zugänglich.