Ausstellung „Überleben auf der Flucht“

Die Freilichtausstellung "Überleben auf der Flucht" stellt die Praxis der Humanitären Hilfe vor. Gezeigt werden u.a. Wasserversorgung, ein Ernährungszentrum für mangelernährte Kinder, eine Cholerastation und viele weitere Elemente der Nothilfe.

 

Sich einen Eindruck verschaffen, wie Helfer helfen.

Jedes Jahr geht Ärzte ohne Grenzen mit der Ausstellung "Überleben auf der Flucht" auf Tour.

In einer  rund 900 Quadratmeter großen Zeltstadt  können Besucher den Alltag der humanitären Hilfe erleben. In diesem Jahr war die Ausstellung in Hannover, Erlangen, Dresden und Essen zu sehen.

Informationen zur Ausstellung "Überleben auf der Flucht"

Somalia, D.R. Kongo, Afghanistan: drei Krisengebiete, in denen Menschen zu überleben versuchen. Weltweit sind Millionen Menschen betroffen von Krieg, Gewalt und Hungersnöten. Oft sind die Menschen nicht mehr in der Lage, sich selbst zu helfen und brauchen Unterstützung von anderen. Doch was heißt das?

Was steckt hinter den Bildern von Katastrophen, die Sie täglich in den Nachrichten sehen? Können Sie sich vorstellen, plötzlich Ihr Zuhause zu verlieren und mit Zehntausenden in einem Flüchtlingslager zu leben? Was wäre, wenn Sie in einem Kriegsgebiet schwer verletzt werden, und es gibt keine medizinische Versorgung weit und breit?

Wie arbeiten humanitäre Helfer im Tschad, in Syrien, Mali oder anderswo? Was hat der Oberarmumfang eines Kindes mit einer Hungersnot zu tun oder warum müssen Menschen nicht an Cholera sterben?

Ärzte ohne Grenzen leistet medizinische Nothilfe weltweit. Wie diese Nothilfe funktioniert, zeigt die Freilichtausstellung "Überleben auf der Flucht", die im Sommer in Hannover, Erlangen, Dresden und Essen alle Interessierten einlädt.  Zurückgekehrte Projektmitarbeiter führen die Besucher durch die Ausstellung und erzählen dabei auch von ihren persönlichen Erfahrungen im Einsatz.

Die Ausstellung ist täglich geöffnet und für Erwachsene sowie Kinder ab ca. acht Jahren geeignet.