Kirgisistan

Tuberkulosekranke Gefangene in Bischkek

Kirgisistan: Tuberkulose hinter Gittern - Tuberkulosekranke Gefangene in Bischkek

Der vom IKRK renovierte Röntgenraum in der medizinischen Abteilung der Strafkolonie 27. Es gibt insgesamt elf dieser Kolonien – in Nr.31 und Nr. 27 werden Gefangene gebracht, die an TB leiden.
Ein Mitarbeiter der Strafkolonie 27 gibt einem Patienten seine tägliche Dosis Tuberkulosemedikamente. Die Behandlung dauert mindestens sechs Monate. Die Therapie kann aber auch mehr als zwei Jahre dauern, wenn der Patient eine resistente Form von Tuberkulose entwickelt.
Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen inspizieren in Strafkolonie 31 ein Geländestück, das mit gebrauchten Spritzen von Drogensüchtigen übersät ist.
Auch Tuberkulosemedikamente wurden dort weggeworfen, weil Patienten die teilweise schweren Nebenwirkungen fürchten.
Ein Bauarbeiter bei der Renovierung der medizinischen Abteilung der Strafkolonie 31.
Im Krankenhaus der Strafkolonie 31. Der Patient auf dem Bett weigerte sich, Tuberkulosemedikamente zu nehmen, weil er Nebenwirkungen befürchtete. Er starb später an Tuberkulose.
Ein Arzt von Ärzte ohne Grenzen untersucht einen Tuberkulosepatienten, der unter Komplikationen leidet - er hat Leberprobleme, die manchmal auf Tuberkulosemedikamente zurückzuführen sind.
Behandlungszimmer Nr. 2 im Krankenhaus der Strafkolonie 31. In dieser Abteilung halten sich vor allem bettlägerige Tuberkulosepatienten auf, denen es zu schlecht geht, als dass sie ihre tägliche Dosis an Medikamenten beim Gesundheitsposten abholen könnten. Sie werden hier gepflegt.
Im Krankenhaus der Strafkolonie 31. Die Krankenpflegerin verabreicht einem schwerkranken Tuberkulosepatienten eine Injektion.
Behandlungszimmer Nr. 3 der medizinischen Abteilung der Strafkolonie 31. Hier erhalten Tuberkulosepatienten, die nicht bettlägerig sind, ihre tägliche Dosis an Medikamenten.
Ein Tuberkulosepatient wird im Behandlungszimmer Nr. 3 der medizinischen Abteilung der Strafkolonie 31 gewogen.
Im Behandlungszimmer Nr. 3 der medizinischen Abteilung der Strafkolonie 31: Patienten schlucken ihre Tuberkulosemedikamente.
Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen helfen einem Patienten in Strafkolonie 31, der Mühe hat, Sputum (Hustenauswurf) für die Laboruntersuchung auszuspucken.
Wenn bei einem Gefangenen Verdacht auf TB besteht, muss er an drei aufeinander folgenden Tagen, Sputum abgeben, damit eine Diagnose erfolgen kann.
Ein Patient der Strafkolonie 31 zeigt Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen ein Gefäß mit seinem Sputum für die Laboruntersuchung.
Medizinische Mitarbeiter der Strafkolonie 31 und ein Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen im Labor der Kolonie, wo sie Sputum-Abstriche untersuchen.
Gesundheitserzieher von Ärzte ohne Grenzen arbeiten mit den Tuberkulosepatienten in der Strafkolonie 31.
Sozialarbeiter von Ärzte ohne Grenzen treffen entlassene Häftlinge am Tor der Strafkolonie 31, um ihnen die Dokumente und Mittel für ihre Heimreise zu geben.
Die Sozialarbeiter betreuen Patienten, die nach ihrer Entlassung weiterhin eine Tuberkulosebehandlung benötigen. Sie sorgen dafür, dass sie ihre Behandlung in einer zivilen medizinischen Einrichtung abschließen können.
Nahrungsmittelverteilung in der Sonderabteilung für Tuberkulosepatienten des Untersuchungsgefängnisses 1 in Bischkek.
Ein Patient mit resistenter Tuberkulose im Untersuchungsgefängnis 1.
Im Behandlungszentrum im Untersuchungsgefängnis 1. Ein Patient nimmt seine Tuberkulosemedikamente.
Medizinische Mitarbeiter des Untersuchungsgefängnisses 1 bringen Medikamente und Vitamine in die Zellen.
(Januar 2008)